... auf Krankheit und Heilung


"Wenn es erzeugende geistige Quellen gibt, dann entsteht jede Krankheit nicht als Folge von energetischen, materiellen oder religiösen Vorgängen, sondern als Folge von geistiger Information. Doch im Körper schwingen niemals Informationen, sondern Bedeutungen. Der Körper selbst IST die Information, weil er die be-deutete Form ist."  

 

Alte Sichten auf Krankheit

Krankheit, ob sie nun in psychischer oder körperlicher Form oder in beiden erscheint, wird wahrgenommen. Der Erkrankte nimmt sie irgendwann wahr, die Angehörigen, die Ärzte. Wo aber Wahrnehmung ist, ist subjektiver Geist. Wo subjektiver Geist ist, ist erzeugender Geist. Egal, was Krankheit nun ist, wenn wir darüber sprechen, wenn wir Krankheiten definieren, einteilen, erforschen, heilen wollen, wir tun dies stets nicht nur aus einer wahrnehmenden, sondern immer auch aus einer erzeugenden Geistigkeit heraus: Unsere Bilder von Krankheit sind erzeugte Bilder.

Folgerichtig hören wir 5 verschiedene Einschätzungen, wenn 5 verschiedene Sichtweisen auf einen Erkrankten schauen. Wir hören 5 verschiedene Therapien, 5 verschiedene Erklärungen - und manchmal hören wir auch den Erkrankten selbst, mit seiner Sicht, die ebenfalls eine erzeugte Sicht darstellt. Wer aus einer materiellen Weltsicht heraus auf Krankheit blickt (Schulmediziner), wird materielle Verursacher suchen - und finden. Wer aus einer "energetischen" Geistigkeit heraus agiert (Alternativmediziner), wird Krankheit mit energetischen Verursachern verbinden - und finden. Wessen Sicht stark religiös gefärbt ist (ebenfalls ein selbsterzeugtes Phänomen), wird religiöse Gründe anführen - und natürlich finden. Entsprechend lauten dann auch die Heilungsangebote: Der eine greift zu materiellen Mitteln, der andere zu energetischen, der nächste zu religiösen oder zu allen dreien. In unseren erzeugten Bildern von Krankheit stecken zugleich unsere ebenfalls erzeugten Heilungsideen.

 

Doch Krankheit will einfach nicht aussterben. Materielle, energetische und religiöse Sichtweisen scheinen als Beschreibungs- und Heilungsmöglichkeiten für Krankheiten nicht zu genügen. Wirkstoffe, Pillen, Kräuter, Wellness-Kuren, Meditation, Gebete - Krankheit will einfach nicht verschwinden.

 

Ein neuer Blick: Die IBA-Sicht

Deshalb ist es vielleicht an der Zeit, eine neue Sicht auf Krankheit zu wagen. Diese Sicht müssen wir (oder einige unter uns) natürlich ebenso erst erzeugen - und wenn sie wirklich neu sein will, muss sie etwas beinhalten, was alle bisherigen Sichtweisen nicht erwähnten, nicht im Blick hatten, nicht "gesehen" haben. Hier meine Hinweise: Da Materie, Energie oder Religion allesamt erzeugte Phänomene sind (Materie muss erzeugt werden, Energie muss erzeugt werden, Religion wird erzeugt usw.), können wir sie auch zusammenfassen mit dem Meta-Begriff "Erzeugnisse". Dies bedeutet: Wenn sie Erzeugnisse sind, sind sie nicht die erzeugende Quelle. Wenn sie aber nicht die erzeugende Quelle sind, können materielle, energetische und religiöse Sichtweisen auch nicht dasjenige "sehen", erfassen und abbilden, was ihnen selbst zu Grunde liegt  - da "es" dann in der erzeugenden Quelle liegt.

 

Diese "neue Sicht" nenne ich IBA-Sicht: Die "Ich-bin-aktiv-"Sicht des ICH-Geistes auf sich selbst. Ausgestattet mit dieser Sicht erzeuge ich - genau wie oben die Schul- und Alternativmediziner - eine Sicht auf Krankheit und Heilung, doch diese neue Sicht fördert etwas ans Licht, was alle obigen Sichtweisen bislang nicht gesehen haben: Die mögliche Rolle des erzeugenden Geistes selbst bei der Entstehung und der Heilung von Krankheit. Deshalb sollten wir einmal fragen, was eigentlich eine erzeugende Quelle sein könnte und welches "Es" wir dort vielleicht finden könnten ...

 

Geist, Information und Bedeutung

Nehmen wir an, eine erzeugende Quelle sei von "geistiger Natur", dann wissen wir nicht wirklich viel mehr - doch wir nähern uns mit der Vermutung, erzeugende Quellen könnten wesenhaft geistiger Natur sein, einem neuen Begriff oder Phänomen: dem der Information. Denn wo Geist ist, ist Information. Was könnte damit gemeint sein?

 

Nehmen wir das Wort "Kuh". Was wir wahrnehmen ("sehen"), sind drei Buchstaben, drei Zeichen oder Symbole. Was wir ebenfalls wahrnehmen ("hören"), sind Schallwellen, wenn das Wort ausgesprochen wird. Wird das Wort nur innerlich gedacht, nehmen wir ebenfalls etwas wahr: Im eigenen Geist erscheint irgendein "Eindruck". (Schon hier möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Eindruck eher um einen "Ausdruck" handeln könnte. Doch dazu später mehr ... )

Was wir dann verstehen und als ein Tier namens "Kuh" begreifen, ist die Bedeutung, die von Symbolen und Schallwellen vermittelt wird. Bedeutung ist NICHT identisch mit Information - Bedeutung steckt in der Information. Dies ist wichtig, wichtig, sehr wichtig: Symbole befördern keine Information - Symbole SIND selbst die Informationen, in denen Bedeutung steckt. Auch Energie oder Schallwellen befördern keine Informationen - sie SIND die "informierten Formen", die Bedeutungen tragen. Das Wort "Kuka" ist ebenfalls aus Symbolen geformt und kann über Schallwellen transportiert werden, kann also als Information auftauchen  - doch welche Bedeutung steckt darin? Was bedeutet Kuka? - Ich habe keine Ahnung (lacht) ...

 

Wir haben nicht ohne Grund zwei Worte: Bedeutung und Information sind nicht identisch. Betrachten wir nun diese beiden Begriffe, dann können wir erkennen, dass "Bedeutung" etwas sein muss, was "in eine Form" gegeben wird, in die Buchstaben, in die Schallwellen, in die Energie, in den Körper. Was ist das, was hier in die Formen gegeben wird? Und wer oder was ist eigentlich der oder die Gebende?

 

Was ist Bedeutung?

Bedeutung ist nicht etwas, was schon in den Symbolen enthalten ist. Bedeutung wird den Symbolen hinzugefügt. Das Symbol "Holzkreuz" enthält KEINE einzige Bedeutung. Erst dann, wenn ein erzeugender Geist ins Spiel kommt, wird aus dem Holzkreuz etwas Be-Deutetes: Es wird heilig, fürchterlich, religiös, feindlich, je nach erzeugendem Geist. 

 

Bedeutung ist zunächst "unsichtbar" und fügt der Form etwas hinzu, was vorher nicht in der Form steckte. Was aber fügt der erzeugende Geist hinzu, wenn er irgendeine Form bedeutet? Ich frage noch einmal, nun leicht verändert: WEN fügt der erzeugende Geist hinzu? - Nun, jeder Mensch fühlt dauernd ... SICH. Wenn er eine erzeugende Quelle ist, fühlt er vor allem anderen zunächst und dauernd den eigenen Selbstausdruck. Er fühlt (weil er sich selbst ausdrücken möchte) zumeist irgendwelche Qualitäten: gut, schlecht, leicht, schwer, traurig, optimistisch, heiter, beschwingt, was auch immer. Bevor ein Mensch dich fühlt, fühlt er sich. Mit den erzeugten Bedeutungen fügt das erzeugende Wesen also nicht "etwas" hinzu, sondern wesenhaft SICH SELBST.  

 

Bedeutungen sind daher bestimmte ICH-Qualitäten, die in eine Form "gegossen" und daher auch im Körper gezeigt werden. Deshalb fühlen wir alle und fühlen wir alle so reichhaltig. Wir fühlen uns - wir fühlen Facetten oder Aussendungen unseres eigenen reichhaltigen Wesens, unsere eigenen Bedeutungen, unsere eigenen Erzeugnisse, unsere EIGENE Qualität. Und was für uns "bedeutungslos" ist, dass fühlen wir auch nicht groß ...

 

Ist Krankheit bedeuteter Selbstausdruck?

Nun brauchen wir nur noch eine einzige Verbindung zu überprüfen: Ist der Mensch eine erzeugende Geistigkeit oder ist er es nicht? Ist er es nicht, werden wir weiterhin die Ursachen von Krankheit in der Materie, in der Energie, in der Religion oder wer weiß wo suchen müssen - und dort auch die Heilung. Ist er es aber, dann sollten wir überall dort NICHT suchen, sondern uns hineinwagen in das unsichtbare Reich der Bedeutungen (nicht der Information).

 

Exkurs: Bis zum heutigen Tage konnte "Bedeutung", also das, was nach meinen Worten "in der Form steckt", in der Form selbst nirgendwo gesichtet, gemessen oder gewogen werden. Kein Arzt hat jemals Bedeutung im Körper sehen können: Kein Wunder, denn wer den Körper betrachtet, betrachtet die "informierte Form", nicht jedoch das Unsichtbare, was darinnen steckt: Bedeutung! "Gesehen werden" kann Bedeutung nur von der erzeugenden Quelle selbst. Und nur der Erzeuger kann Bedeutungen verändern ...

 

Der Mensch ist eine erzeugende Geistigkeit. Deshalb sage ich: Im Menschen ist es der erzeugende Geist, der den eigenen Körper mit Bedeutungen informiert, die er selbst erzeugt hat. Spricht der Mensch, dann drückt die erzeugende Quelle selbstgeformte Bedeutungen durch die eigene Form aus: Zunge, Mund, Kehlkopf usw. werden bewegt, erzeugen Schallwellen und die Bedeutungen können transportiert werden. Ich fasse zusammen:

Der menschliche Körper ist die sichtbare Information

für unsichtbar erzeugte Bedeutungen.

 

Nun fehlt nur noch ein letzter Schritt auf dem Weg zur selbsterzeugten "Heilung mit geistiger Kraft": Bedeutungen können unbewusst erzeugt werden - oder extrem bewusst!

 

Heilung ist bewusste Bedeutung der eigenen Form.

Wer oder was könnte nun heilend wirken? Die möglichen Antworten liegen offen auf dem Tisch: Heilend könnten alle Versuche sein, andere Bedeutungen in die Form zu geben. Heilend könnte sein, dem erzeugenden Geist eines Patienten dabei zu helfen, SICH SELBST anders zu bedeuten. Dazu müssen dem Geist einige Zusammenhänge erst bewusster werden, doch wenn das gelungen ist und er seine erzeugende Rolle anerkannt hat, dann gibt es einen einfachen Heilungstest:

 

Erzeuge neue Bedeutungen VON DIR und dann schau, was mit der Form passiert!

 

Nicht heilend ist dagegen die Ermutigung: "Rette die Welt. Verändere die Anderen. Deute die üblen Qualitäten, die von außen kommen, einfach um." All dies verpufft wirkungslos. Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn ich Rose dazu sage! Nein, worum es geht, ist als erzeugendes Wesen zu bestehen auch in einer Welt, die so viel Schmerz und Leid verursacht. Es geht darum, sich selbst und sein eigenes Wesen nicht zu verlieren - sondern es jetzt erst recht stark und laut zu entfalten. Es geht um ICH-Ausdruck, um das eigene Wesen, und zwar volle Kanne!!!

 

Wenn deine wesenhafte Natur Liebe vermisst und Friede, Miteinander, Freude, Freiheit und Kreativität im Außen nicht antrifft, dann gibt es nur einen Weg zur Heilung des eigenen Wesens: Trau dich! Werde selbst zur Liebe, bringe Frieden, suche das Miteinander, sende Freude aus, fördere Freiheit und erlaube Kreativität. Glaube fest an dich und fördere die erzeugende Bewusstheit der Anderen! Drücke immer wieder dein aufrichtiges Wesen trotz widriger Umstände aus dir heraus in die Körperform hinein. Fürchte dich ruhig ein wenig vor der Welt (sie bietet Gründe dafür), aber niemals vor dir selbst.

 

Wenn Krankheit

unbewusst erzeugte Selbstzurückhaltung ist (Angst, Furcht, Blockade),

ist Heilung

die bewusst erzeute Selbstentfaltung.

 

Und der Lackmus-Test ist, genau dies zu tun: Erzeuge bewusst deine inneren Zustände, erzeuge bewusst DICH, folge DIR - und dann schau, was deine so informierte Körperform macht. Bei "meinen Leuten" macht sie eine Menge: Sie heilt.

 

Der Körper heilt, weil er ebenfalls bewusst ist - jede Zelle.

Nehmen wir an, du würdest Vertrauen bewusst erzeugen. Zu deinem Körper, zu deinen erkrankten Zellen. Nehmen wir weiter an, du würdest nun bewusst, mit WIRKLICH GUTER ABSICHT - also von Herzen kommend -, neue Bedeutungen erzeugen. Dann würdest du selbst diese Bedeutungen glauben müssen - denn wenn du dies nicht tust, wenn du nur etwas vorspielst, woran dein Herz nicht glauben kann, spüren dies deine Zellen SOFORT - so empfänglich sind sie, so schnell werden Bedeutungen in die Form gegossen (siehe dazu auch die Forschungen zur Leit- und Speicherfähigkeit des Wassers im Körper: "Liegt das Geheimnis der Geistheilung im Wasser?")

 

Nehmen wir an, dir gelingt die geistige Neubedeutung deines Körpers. Nehmen wir an, deine Zellen vertrauen. Sie folgen deinem aufrichtig gewollten und geglaubten Heilungsimpuls. Was wird dann geschehen?

Nun, der Körper wird mit der Heilung UNVERZÜGLICH beginnen - doch auch DU bist immer noch anwesend. Und mit dir deine gewohnten Bedeutungen. Was wird geschehen, wenn du nach deiner geistigen Heilbehandlung wieder zurückfällst in deine gewohnten Zweifel, Ängste, Sorgen - die allesamt DICH SELBST betreffen. Was wird passieren, wenn du erneut UNBEWUSST fühlst, denkst, erzeugst?

 

Die geistigen Gewohnheiten sind der tiefere Grund für ausbleibende Heilungen. Deshalb ist es so ungemein wichtig und wertvoll, sich immer wieder und regelmäßig MIT SICH SELBST zu befassen, so klar und verstehend und bewusst wie möglich. Dies gelingt anfänglich am besten in einer Gemeinschaft, die diesen Prozess schon kennt und ihn praktiziert. Die Veränderung der eigenen Tiefenschichten ist nicht so schnell zu haben, wie man sich das wünscht. Doch je bewusster man sich der eigenen Erzeugnisse wird, je vergeistigter die neue Weltsicht wird, desto besser stehen die Chancen auf nachhaltige Gesundung.

 

IBANETIK und ich - wie auch die aktuellen Mitglieder der Heilgruppe - helfen dir, dorthin zu kommen. Versprochen!