Spirituelle Utopia


 "Tatsächlich sind da innere Bilder, flüchtig, unscharf und schattenhaft daherkommend, kurze informierende Impulse, die ich in meditativer Wachsamkeit manchmal wahrnehme, sie wiederholen sich, als wollte sich mir ein Bild anbieten. Ein Bild der Gegenwart über eine mögliche Zukunft, die schon jetzt existiert, als Bild, als Utopie. Eine Utopie, die erzeugt werden könnte, von uns allen, wüssten wir nur, wie erstaunlich erzeugend unser Wesen ist ..." (Carsten Rachow)


Nicht geboren, aber selbst ausgeformt.

"Willkommen auf der Erde, in Materie, Raum und Zeit. Ich heiße hier deine "Mutter", denn ich darf ein wenig aufpassen auf dich, solange, bis du dich an die hiesigen Bedingungen gewöhnt hast. Da gibt es noch ein geistiges Wesen - wir nennen es hier "Vater" -, welches sich ebenfalls um dich kümmern wird.

Hier ist es üblich, einen Namen zu erhalten. Wir wollen dich "Max" nennen. Doch dies bist du nicht. Du bist, wie alle hier, ein geistiges Wesen, und was du bist, steckt nicht in deinem Namen, sondern in dir. Willkommen in der irdischen Gemeinschaft spiritueller Wesen! Möge dir dein Hiersein viele neue Selbsterfahrungen bescheren. Möge es dir  bald gelingen, deine erzeugenden Kräfte in ich-bewusster Weise zu deinem und zum Wohle anderer einzusetzen. Du wirst bald erkannt haben, dass es hier sehr schöne und sehr schreckliche Ereignisse zu bestaunen gibt - und  beide Formen werden von geistigen Wesen erzeugt. So, genug für heute - jetzt trinke erst einmal deine Milch ..."  

 

Eine zukünftige Gegenwart, die schon gegenwärtige Zukunft ist.

Menschen sehen subtile Formen, sehen geistige Wesen, die nicht materialisiert sind. Die Materie wurde spirituell transformiert, das Gehirn neurologisch verändert. Menschen sind füreinander durchsichtiger und transparenter geworden, ihre Gedanken, Gefühle und Absichten können immer noch versteckt, verleugnet oder verfälscht werden, doch jeder bemerkt dies sofort. Der kollektive Wissenstransfer geschieht geistig-telepathisch, ist gigantisch und mühelos zugleich. Die wahrnehmenden und die erzeugenden Aspekte von Bewusstheit sind deutlich erweitert worden. Raum, Zeit und Materie wurden als hilfreiche Konstrukte erkannt, als geistige Erzeugnisse eines wahrhaft göttlich kooperierenden Kollektivs ungezählter bewusster Agenten.

 

Jedes Wesen weiß: Niemand ist mehr "schuldig" - jeder aber ist verantwortlich für seine geistigen Erzeugnisse und für diejenigen Ereignisse, in die er sich hineinbegibt, um Selbsterfahrungen zu sammeln. Jeder weiß, dass er seinen Körper selbst wählte, seine Startbedingungen selbst aussuchte, sein eigenes irdisches Leben selbst vor-konstruierte und jederzeit ändern kann - und all dies stets in bewusster Kooperation mit anderen geistigen Wesen. Niemand glaubt mehr an "richtig" und "falsch", weil alle sehen, dass jedes Phänomen einer wesenhaften spirituellen Gutheit entspringt. Bewertungen werden nur noch nach dem Kriterium "ich-bewusst" oder "ich-unbewusst" vorgenommen. Alles ist "richtig und gut", doch nicht alles ist ich-bewusst erzeugt worden - und dies zu lernen, helfen alle einander.

 

Jeder weiß, dass er von anderen keine "Wahrheiten" angeboten bekommt, sondern erzeugte Sichtweisen, Erfahrungen, Gefühle, Glaubenssätze, Überzeugungen - und jeder kann davon übernehmen, was immer er für sinnvoll hält. Völlig mühelos nehmen alle Wesen bewusst teil an der gemeinsamen Erschaffung vieler Welten, vieler Realitäten, vieler Bühnen für Ereignisse und Erfahrungen. Es herrscht eine freudige Kreativität, eine spielerische Leichtigkeit, eine kindliche Neugier, ein begeisterndes Miteinander.

 

Formale Hierarchien existieren nicht mehr, sondern nur noch eine natürliche spirituelle Gleichwertigkeit. Unterschiede zwischen den Wesen resultieren aus ihren Erzeugnissen, ihren Neigungen, Absichten, ihrer erzeugenden Kreativität - und natürlich aus dem schon erreichten Grad ihrer erzeugenden ICH-Bewusstheit, denn jedes neu ankommende Wesen muss sich erst an die hier herrschenden Bedingungen gewöhnen. Manche Wesen erzeugen bewusst Hierarchien, um bestimmte Erfahrungen innerhalb dieser Ordnungen gemeinsam machen zu können. Andere erkunden neugierig, was sie individuell und gemeinsam an neuen Möglichkeiten kreieren können. Der gestaltende Einfluss des erzeugendes Geistes auf Materie, Raum und Zeit ist überall zu spüren und zu sehen. Religionen existieren nicht mehr.

 

Einige Wesen erzeugen materielle Formen allein mit der Kraft ihrer Absichten. Sie erzeugen und sie formen Energie, sie in-formieren die Materie. Sie sprechen telepathisch mit ihren Körpern, die ihnen als lebendige Raumanzüge dienen. Krankheiten sind als selbsterzeugte Konstrukte erkannt worden und viele spielen bewusst mit einer Einschränkung hier oder einer Blockade dort. Wesen, die hier keine Erfahrungen mehr sammeln möchten, verlassen ihre Körper und wählen andere Dimensionen in einer unendlichen Zahl von Universen aus.

 

Die Menschen wertschätzen ihre erzeugende Bewusstheit sehr. Sie haben ihre göttliche Schöpferkraft völlig akzeptiert - und wertschätzen deshalb auch jedes andere Wesen, wertschätzen Individualität und Gemeinschaft, in welcher Form auch immer. Niemand erzeugt daher noch Gewalt gegen sich selbst oder andere, ausgenommen in bewusster und verabredeter Weise, in spielerischer und kreativer Weise.

 

Irdische Bedingungen, die Wertschätzung, Bewusstheit und Kreativität behindern, sind nicht abgeschafft, sondern bewusst beibehalten worden - als Spielwiesen für Erfahrungen. Jeder ist frei, bestimmte Erfahrungsräume zu betreten. Das Leben auf der Erde gleicht dem Besuch eines lebendigen Kinos mit vielen "Filmen", die man nicht nur anschauen, sondern aktiv mitgestalten kann. Das irdische Paradies liegt nicht in der Abschaffung alles vermeintlich Schlechten und Unharmonischen, sondern in der Bewusstheit darüber, dass alle Formen erzeugte Formen sind und jederzeit verändert oder verlassen werden können. So gibt es noch Gemeinschaften, in denen Wesen arbeiten und Geld verdienen müssen, weil diese Bedingungen bewusst beibehalten wurden - und andere Gemeinschaften, in denen diese Bedingungen nicht existieren. Die Fülle irdischer Erfahrungsräume ist nicht kleiner, sondern größer geworden und alle Wesen spielen leidenschaftlich gerne ihre Spiele. Das Wort "Tod" existiert nicht mehr.

 

Der Kósmos lacht. Das Licht ist da. Und es ist wahrnehmend und erzeugend und einfach überall ... 

"Hi, komme gerade aus dem 47. Universum und bin total neugierig auf euch ..."