Normales Bewusstsein versus erweitertes ICH-Bewusstsein


"Ich bin ein Gott-Mensch und das bist auch du."

 

Würdest du dich wohl fühlen in der Nähe eines Menschen, der so reden würde?  Falls ja, könnte deine ICH-Bewusstheit bereits erweitert sein - falls nein, könntest du deine eigene Natur fürchten und dich deshalb unwohl fühlen. - Ich rede so nicht, jedenfalls nicht öffentlich. Doch andere haben den Mut, so zu reden - und davon handelt der folgende Essay."


Einleitung

In diesem Essay möchte ich einige Unterschiede zwischen unserem normalen Wachbewusstsein (und dem darin enthaltenen Selbst- oder ICH-Bewusstsein) und einem „erweiterten“ ICH-Bewusstsein beschreiben. Diese Unterschiede sind Seinszustände – und sie sind gigantisch. Auslöser für den Wechsel hinein in das hier beschriebene erweiterte ICH-Bewusstsein war eine außerkörperliche Erfahrung (AKE). Hier mein Bericht:

 

Das erweiterte ICH-Bewusstsein

Ich fühlte mich selbst außerhalb meines Körpers. Hier „draußen“ sah ich zu meiner Überraschung mit einer Rundumsicht von 360 Grad: Ich konnte oben, unten, rechts, links hinter mich sehen, ich konnte ÜBERALLHIN gleichzeitig sehen! Zweitens konnte ich meine Aufmerksamkeit auf einen speziellen Punkt oder ein gewünschtes Ereignis „zoomen“ – und sofort „reiste“ ich mit der Schnelligkeit eines Gedankens. Ich brauchte nur an einen Ort oder an jemanden zu denken und war augenblicklich „dort“! Drittens konnte ich durch Wände gehen, ich ging durch Materie, und dies war noch aufregender!

 

Aus dieser Bewusstheit heraus hörte ich die Gedanken von den Leuten auf der Erde. Ich wusste, was sie gleich sagen würden, bevor sie ihren Mund öffneten, denn ich hörte ihre Gedanken! Anfänglich hörte ich so eine ziemliches Durcheinander im Raum, doch ich musste mich nur ein wenig auf eine Person konzentrieren, und dann hörte ich nur diese Person.

  

Die Begegnung mit dem lebendigen Gottes-Licht

Als nächstes ging ich in die Tiefe des Universums. Ich stieg sehr hoch hinauf in den Weltraum und meine Sicht war wundervoll! An einem mir unbekannten Punkt fühlte ich mich plötzlich mit unglaublicher Geschwindigkeit in einen langen dunklen Tunnel hineingesogen. Am Ende des Tunnels war so etwas wie eine leuchtende Nadelspitze. Im Tunnel waren auch andere Wesen wie ich, und wir schauten einander an und sagten (dachten): 'Ich glaube, wir sind tot!' Je weiter ich kam, umso mehr wuchs das Licht an der Nadelspitze. Dann kam ich voll hinein in dieses Licht. Das Licht war wundervoll und sehr hell, doch es blendete mich nicht. Aber was mich am stärksten traf: Ich fühlte wie nie zuvor in diesem Licht einen Frieden und eine Freude, vor allem aber fühlte ich eine unglaubliche Liebe! Dieses Licht liebte mich! Dieses Licht redete mit mir!

 

Ich fragte es, ob es Gott sei und es antwortete mir: 'Ja, ich bin das Licht!' Dieses „Lichtwesen“ (welches ich nicht als Wesen, sondern als Licht sah) wusste einfach ALLES über mich; es kannte mein Leben von Anfang bis Ende, jeden Krümel, jeden Gedanken, jedes Gefühl - wahnsinnig! In diesem Licht erinnerte ich mich plötzlich mühelos, wer ich war, ich bekam Antworten auf alle Fragen, über die ich mich je gewundert hatte, zum Beispiel, wer wie das Universum erschaffen hat und wie der Kosmos funktioniert, wie die Physik usw. Oh ja, ich erfuhr es nicht, ich erinnerte(!) mich daran – dieses riesige Wissen war in mir!

 

Ich beurteilte mich selbst 

In diesem Wissen zu sein war ein göttlicher Zustand. Gott zeigte mir dann mein ganzes Leben von der Geburt bis zur AKE. Ich fühlte und erlebte all diese Ereignisse nochmals und ich fühlte auch die Emotionen, die ich in anderen erweckte. Ich verursachte nicht die Gefühle anderer (das machten sie selbst), doch ich erweckte sie, ich war Teil des Geschehens. Und plötzlich war ich mein eigener Richter! Diese Erfahrung war sehr schmerzhaft. Ich wage nicht mir vorzustellen, was Adolf Hitler durchmachte, als er die Schmerzen von Millionen von Individuen fühlte.

 

Dann zeigte das Gottes-Licht mir, was passiert war, wenn ich generös und spontan Dinge getan hatte ohne vorher groß zu denken und wenn ich lieblose Dinge getan hatte. Ich sah mich sogar Süßigkeiten in einem Geschäft stehlen, wobei ich dachte: 'Puh, niemand hat mich gesehen …' - tatsächlich sah mich jemand die ganze Zeit. Ja, Gott sah mich! Aber er verurteilte mich nicht. In der Tat ist es dies, was mich am meisten beeindruckte: Gott richtet nicht, er liebt uns mit einer für uns bedingungslosen Liebe. Diese Liebe kann ich nicht beschreiben, sie ist nicht wie das, was wir auf Erden fühlen.

 

Gott hat viel Humor 

Das Licht und ich redeten eine ziemlich lange Zeit miteinander. Oh ja! Auf der anderen Seite wird Kommunikation per Telepathie gemacht (per Gedankentransfer). Ich muss sagen, dass Gott einen fantastischen Sinn für Humor hat; ich lachte nie so viel in meinem ganzen Leben! Wir lachten über die Weise, wie ich oft so ernst auf mich oder auf ein Ereignis reagiert hatte. Wir führen das Leben auf der Erde wie ein großes Drama - es sollte jedoch nicht zu ernst genommen werden!

 

Universelles Wissen 

Mir wurde nicht erlaubt, mit dem universellen Wissen, welches ich erinnert hatte, zurückzukommen. Ich erinnere mich heute nur noch daran, dass ich es wusste und an einige kleine Dinge wie die Tatsache, dass wir ewige Wesen sind, dass wir immer existieren und existieren werden! Wir sind „Gott-Menschen“, welche auf die Erde kamen, um in der Materie zu erschaffen. Jedes Mal, wenn wir uns inkarnieren, verlieren wir die Erinnerung daran, wer wir sind.

 

Was ich auch noch erinnere: Vor der Erschaffung des Universums gab es nur uns, verbunden in nur einem kleinen Punkt von Bewusstheit. Dieses Bewusstsein hatte Wissen, aber wir konnten es nicht erleben, nicht erfahren, nicht fühlen – und so trennten wir uns auf in Milliarden von individuellen 'Bewusstseinseinheiten' und wir erschufen gemeinsam das materielle Universum, um dorthin zu gehen und Spaß zu haben! Eines Tages werden wir auch alle wieder vereint sein, und wir werden dann wieder 'explodieren' und alles wird wieder von vorne beginnen, dies ist ein unendlicher Kreislauf! Wahres Leben, wahre Realität ist in der anderen Welt. Ich erinnere mich, dass das Licht mir sagte, dass es mehr als ein Universum gibt, es gibt Milliarden davon, und die Erde ist nicht der einzige Planet, den wir auswählen können, um uns darauf zu inkarnieren.

  

Ich erinnere mich, dass ich mich außerhalb meines Körpers darüber wunderte, wie ich ohne Körper aussah. Als ich auf mich schaute, sah ich, dass ich Licht war, ich bestand aus Licht! Doch ab einem bestimmten Punkt hatte ich diesen Lichtkörper dann nicht mehr, ich war nur ein „Bewusstseinspunkt“ im Universum! An diesem Punkt sagte Gott zu mir: 'Du musst zurück auf die Erde gehen'. Ich weigerte mich, niemals würde ich zurück in meinen Körper gehen. Doch dann zeigte Gott mir eine Vision meiner Frau, die weinte, weil ich tot war, und dann kam ich zurück. Ich ging durch diesen vielbesprochenen Tunnel hinunter, und ich musste durch meinen Kopf in meinen Körper eintreten. Das Gefühl war sehr unerfreulich; es war wie einen zu kleinen Taucheranzug anzuziehen.“

  

*****

 

Auflösung: Nicht meine Geschichte, sondern ...

Wenn ich direkt vor Ihnen stehen würde und würde so reden, würden Sie mir dann glauben? Was würden Sie denken über mich? Hand aufs Herz – würden Sie mich nicht mit anderen Augen ansehen?

 

Hier nun die Auflösung: Ich habe diese AKE nicht erlebt. Dies war und ist nicht meine Geschichte. Und dennoch ist sie geschehen, hat jemand genau das erlebt und sich schönerweise getraut, davon zu berichten – wohlwissend, dass die Welt um ihn herum und seine eigene Welt dann eine andere sein wird. Ich habe diese Geschichte nur an einigen wenigen Stellen etwas verändert - wer sie erlebt hat und wie sie im O-Ton klingt, kann hier studiert werden: https://www.nderf.org/German/leonard_nte.htm

 

IBANETIK - Botschaft vom erzeugenden ICH-Wesen

Viele Elemente dieser außerkörperlichen Nahtoderfahrung (NTE) von Leonard stehen in enger Verbindung mit meiner Botschaft von der „erzeugenden ICH-Bewusstheit“, von der ich sage, dass wir alle über sie verfügen. Hat Leonard hier etwas erfahren, mehr noch: Ist Leonard in dieser Bewusstheit etwas gewesen, was wir als „höheres Wesen“ bezeichnen würden?

Ja, ich denke, so kann man bezeichnen, was er selbst gewesen ist, doch ist er als dieses "höhere Wesen" um keinen Deut wertvoller gewesen als du oder ich: Ein geistiges Wesen aus Licht, eine bewusste Einheit, ein ewiges, unteilbares Individuum, ein Bewusstseinspunkt, zugleich untrennbar verbunden mit Myriaden anderer Wesenheiten oder Bewusstseinspunkte (ich und du), erschaffen worden oder ausgehend von EINEM Lichtpunkt, von der Gottheit, dabei niemals getrennt von ihr, ebenfalls ausgestattet mit erschaffenden oder erzeugenden Fähigkeiten, mit einem riesigen inneren Wissen, welches schon in uns ist und mehr erinnert als gelernt werden muss, und und und …

 

Musste Leonard, um zu diesem extrem anderen oder extrem erweiterten ICH-Zustand zu werden, zuvor integrale Stufenlehre studiert haben? Musste er buddhistische Leerheit verinnerlicht oder zu einem Nicht-Selbst geworden sein? Musste er brav christliche oder sonstige religiöse Rituale befolgt haben? Wurde er zu diesem Lichtwesen, weil er inbrünstig an Jesus Christus glaubte?

Musste er zuvor „das Richtige“ getan haben? Musste er „objektive Wahrheiten“ erkannt und verkündet haben? Musste er yogische Enthaltsamkeit geübt haben? Musste er Akademiker, Intellektueller, Priester, arm oder reich gewesen sein, um zu diesem Lichtwesen werden zu können? Musste er überhaupt irgendeiner ethischen Master-Regel gefolgt, irgendeine moralische Soll-Vorschrift vorbildlich erfüllt haben? – Nein, musste er nicht. Das Licht nahm ihn so, wie er gerade war und „belohnte“ ihn mit diesen einzigartigen Erfahrungen …

 

Lernen musste Leonard offensichtlich nur eins: Was seine Erzeugnisse (seine Gedanken, Worte, Taten) IN IHM und BEI ANDEREN bewirkten, im positiven wie im negativen Sinne. Ihm war vieles nicht bewusst - und jetzt wurde ER SICH SELBST und dem, was andere geistige Wesen fühlten, extrem bewusst. Es ist, als ob das Gottes-Licht ihn gefragt hätte: "Nun schau mal selbst, was du bewirkt hast ...", als es den Lebensfilm startete. Und dann bewertete Leonard selbst, urteilte er selbst, "richtete" er sich selbst - und dabei folgte er nur EINEM Maßstab: dem Licht, der Liebe, dem Wesen der Gottheit. Alles, was das Gottes-Licht mit Leonard anstellte, war also die Förderung seiner liebenden ICH-Bewusstheit, die eine erzeugende Bewusstheit ist. 

 

Die Arbeit an dieser Selbstbewusstheit (oder ICH-Bewusstheit) ist eben das, was ich mit IBANETIK sichtbarer zu machen versuche: Erkennt eure Erzeugnisse! Erkennt, dass ihr sie erzeugt! Erkennt, welche Wirkungen sie haben, im eigenen Körper wie im Körper des anderen Wesens. Erkennt auch eure Glaubenssätze, die, die ihr selbst erzeugt habt und die, die ihr von irgendjemandem übernommen habt. Erkennt, dass ihr wie ein Magnet an ihnen haftet und oft genug daran erstickt und leidet und erkrankt. Befreit euch, falls ihr euch verengt fühlt und behaltet euren Glauben bei, wenn er euch und anderen Gutes bereitet!

 

So kann auch Selbstheilung geschehen. So kann auch der schon geschwächte Körper geheilt werden. Wie sagte Leonard: „Wir sind Gott-Menschen.“ Dann richtet eure große Heil- und Glaubenskraft doch endlich auf euch selbst, nicht mehr so sehr auf andere, nicht auf Buddha, Jesus, den Arzt, den Heiler oder irgendwelche selbsternannten Erlöser. Wird ein Gott-Mensch sich nicht selbst erlösen können?

 

Lasst euch helfen, wenn ihr euch dabei unsicher fühlt, probiert mal Neues aus, traut euch mehr zu, und tut stets das, woran ihr selbst glauben könnt – alles andere lasst sein! Lernt, euch selbst zu folgen.

Um dies besser zu können, kann man zu Lehrern, Helfern, Begleitern usw. gehen – doch achtet bitte auf deren Erzeugnisse, auf deren Worte und Absichten: Sobald sie dich auffordern, ihnen und ihren Absichten zu folgen, werde misstrauisch. Sobald sie dich auffordern, ihren Anweisungen zu folgen OHNE DICH DABEI UM DEINE BEWUSSTE ZUSTIMMUNG gefragt zu haben, sei auf der Hut. Diesen Super-Meistern geht es zumeist gar nicht um dich, sondern um ihr eigenes Bild. Ein guter Begleiter wird dir hingegen sofort und immer wieder aufs Neue bewusst machen, dass du stets DIR SELBST folgst, selbst dann, wenn du glaubst, du würdest dies nicht tun.

 

Mit Dank für eure Aufmerksamkeit und in der Hoffnung, einen intuitiven Impuls in euch angeregt zu haben …