IBA-Sichtweise auf ... Kontrolle und Spontanität


Bewusstes Erzeugen geschieht sehr spontan.

IBA ist ein leidenschaftliches Plädoyer für "bewusste Erzeugung" - im Unterschied zu "unbewusster Erzeugung". Wer so etwas liest, könnte schnell denken (weil er es erzeugt): "Oh, hier geht es wohl um Kontrolle, um Selbstkontrolle, um weniger Spontanität, um das Vermeiden bestimmter Gefühle ..." usw. usf. Nun, genau darum geht es nicht.

 

Vielleicht helfen diese Worte: IBA ist ein leidenschaftliches Plädoyer für "wesenhafte Erzeugung" im Unterschied zu vermuteter "fremdverursachter Erzeugung". Das klingt vielleicht schon nicht mehr so nach "Kontroll-Freak", nicht wahr? Der Punkt ist, dass beide Weisen der Erzeugung, die unbewusste wie die bewusste Form, gleichschnell ablaufen. Warum? Weil der eigentliche schöpferische Vorgang - die geistige Aktivierung - in beiden Fällen prozessual und zeitlich identisch ist. Wer also glaubt, schöpferische Bewusstheit würde ihm seine "Spontanität" rauben, der irrt. Wer glaubt, nur "spontan" gezeigte Gefühle seien "authentisch", während bewusst gezeigte Gefühle nur "kontrollierte" oder "nicht-spontane" Gefühle seien, der irrt. Besser: der folgt einem Glaubenskonstrukt.

 

Wer sich selbst bewusst erzeugend bemerkt, wird anderes berichten: Die Gefühle, die früher "spontan und unbewusst über mich kamen", kommen jetzt "situativ spontan gewollt", aber sie kommen nicht mehr "über mich" (sie richten keinen Schaden mehr an), sie kommen "aus mir" (und gemeint ist damit aus der Gutheit des schöpferischen Wesens). Die Menschen, die zum Beispiel mich kennen, haben keinen Kontroll-Freak kennengerlernt, sondern einen sehr spontanen, lustigen, humorvollen "Menschen". Sie haben nie beobachtet, dass ich mich - unspontan und um Kontrolle ringend - über mein nächstes Verhalten grübelnd und abwägend in eine Ecke verdrückte, um dann mit einer kontrollierten "Maskerade" zu agieren. Das Gegenteil ist der Fall: Menschen, die IBA-unbewusst agieren und permanent "äußere Verursacher" vermuten, ringen um Kontrolle und Sicherheit. Sie spüren oft diese Angst und Unsicherheit. Welche Erleichterung, wenn sie dann mal "spontan" sein und ihren Gefühlen freien Lauf lassen können? Doch sie lassen dann vor allem ihren unbewusst erzeugten Gefühlen ihren Lauf, mehr nicht.

 

Das eigene schöpferische Wesen bewusster zu erleben (SICH erleben) ist gleichbedeutend mit sich lebendig zu erleben, sich spontan zu erleben, sich selbst vertrauend zu erleben und sich bei allem freudig zu erleben - das Vertrauen auf die eigene Schöpferkraft ist "Kontrolle" genug. Die wahren Kontroll-Freaks sind die Unbewussten, die Verängstigten, die in ihren Identitäten Feststeckenden, die, die sich selbst noch nicht als erzeugende Wesen erkannt haben.

        

Keine Angst: Vertrauen in das eigene Wesen

Wenn du weisst, dass andere Menschen deine Gefühle nicht verursachen können, wenn du weisst, dass "Bedeutung" nicht von außen kommt, sondern von dir hinzugefügt wird, wenn du weisst, dass die Dinge erst dann "wichtig" sind, wenn du sie wichtig machst, wenn du die konstruierten "Brillen" der anderen ebenso "sehen" kannst wie die eigenen, wenn du erkennst, wie jemand aus seiner aktuellen Ich-Identität zu dir spricht, nicht aber als "Seele", als erzeugende Wesenheit, wenn du also IBA-bewusster in der Welt unterwegs bist, wovor solltest du dich dann fürchten? Wovor ängstigen? Wen oder was kontrollieren wollen? 

 

IBANETIK ist eine Liebesbotschaft der gewollten Machtlosigkeit über andere Menschen. Sie ist keine esoterische "Geheimwaffe" zur bewussten Kontrolle der Welt. IBA lehrt dich Eigenmacht - und wenn du diese besitzt, wozu dann noch Macht über andere Menschen haben wollen? Du weisst doch, dass auch sie erzeugende Wesen sind, und nur sie selbst sich verändern können.

 

Im schöpferischen Wesen ruht große Kraft, in den bewussten Erzeugnissen kommt sie mit dosiert wirkender Gutheit zum Ausdruck. In den unbewussten Erzeugnissen kommt sie heftig, "überfallartig", oft selbst-verletzend und anderen schadend daher. Hast du die Wahl? Du hast ...