IBANETIK: Bist du, was du erzeugst?


IBANETIK ist die Botschaft von der erzeugenden ICH-Aktivität.

IBANETIK ist ein neues Wort, noch nie dagewesen, eine Verbindung aus "ICH-bin-aktiv" (abgek.: IBA) und "Noetik" (hier neu geformt als "Netik"). Das Wort Noetik ist abgeleitet vom griechischen Wort noētós (deutsch: geistig wahrnehmbar) und bedeutet "Lehre vom Denken, vom Erkennen geistiger Gegenstände". Ergänzen wir "Netik" mit "ICH-bin-aktiv", erhalten wir das, was IBANETIK bedeutet:  IBANETIK – Botschaft vom geistigen ICH, das sich selbst als aktiv erzeugend wahrnehmen kann.


Der Einfluß von außen kommt von innen.

Ein Gedanke ist ein Erzeugnis. Ein Gefühl ist ein Erzeugnis. Ebenso eine Absicht, eine Vorstellung, ein geglaubter Glaube usw. Kann der Mensch SICH SELBST verändern durch seine eigenen Erzeugnisse?

 

Er kann. Er kann z. B. sein Körpergewicht reduzieren - nur mit der Kraft seiner geistigen Erzeugnisse. Die Havard-Professorin Ellen Langer untersuchte 2007, ob es sich positiv auf die Fitness von Zimmermädchen auswirke, wenn sie ihren Job zum sportlichen Training umdeuten würden. Betten aufschütteln als neues Fitnessgerät - das Ergebnis ist eindeutig: Nach vier Wochen hatten die Zimmermädchen durchschnittlich ein Kilo abgenommen - die Kontrollgruppe dagegen blieb unverändert in ihrem Körpergewicht.

 

John Bargh, amerikanischer Sozialpsychologe, untersuchte den Einfluss des Geistes auf den Körper, in dem er Teilnehmer Kreuzworträtsel lösen ließ. Die Rätsel der Testgruppe enthielten negative Wörter über das Älterwerden wie "schwerhörig", "grau" oder "Hautfalten". Die Rätsel der Kontrollgruppe enthielten neutrale Wörter. Danach wurden alle Teilnehmer in ein anderes Gebäude geschickt - und die Forscher stoppten heimlich die Zeit, die jeder für den Weg dorthin benötigte. Das Ergebnis: Diejenigen, die Wörter aus der Welt des Älterwerdens gelesen hatten, liefen nachweislich langsamer als die anderen.

 

Psychologen nennen diesen Effekt "Priming" und meinen damit, dass "Priming Gedanken aktiviert, die wir unaufmerksam aufgenommen und verinnerlicht haben". IBANETIK ergänzt: Nicht das "Priming" aktiviert unsere Gedanken oder Assoziationen, sondern wir selbst tun dies - zumeist unbewusst. Und "blitzschnell", so schnell, dass wir den geistigen Vorgang, mit dem wir uns selbst beeinflussen, kaum bemerken. Deshalb glauben wir irrtümlich, dass von außen kommende Wörter oder Bilder "etwas mit uns machen" - doch tatsächlich sind wir es selbst, die etwas mit uns machen.

 

Ich werde müde, wenn ich genau dies denke.

Unbewusst übernommene und verinnerlichte Informationen können wir auch bezeichnen als "unbewusster Glaube". Menschen glauben z. Bsp. daran, bei sportlichen Übungen grundsätzlich zu ermüden, wenn etwa zwei Drittel der Übungen absolviert sind. Prof. Langer ließ drei Gruppen von Testpersonen unterschiedlich viele Hampelmannsprünge machen - und alle drei Gruppen ermüdeten nach etwa 65 % der Übungen. Dies jedoch völlig unabhängig davon, ob sie 100, 300 oder 500 Sprünge machen sollten. Ergebnis: Nicht die Anzahl der tatsächlichen Sprünge, sondern der unbewusste Glaube an die eigene Ermüdung erzeugte das spätere Ergebnis - der Körper ermüdete.

 

Wer bestimmte Urteile, Bewertungen und Bedeutungen verinnerlicht hat, wird also auch erfahren, was seine unbewussten Verinnerlichungen bewirken. So haben Tests gezeigt, dass weiße Amerikaner deutlich schlechter abschnitten, wenn man ihnen sagte, dass sie ihre Tests gemeinsam mit asiatischen Kollegen schreiben und die Ergebnisse dann verglichen würden. Auch hier wirken "blitzschnell" geistige Kräfte: Denke ich mich relativ zu anderen Menschen selbst schlechter, werde ich auch schlechter.

 

Die Kraft des negativen Denkens

Wer nun glaubt, allein mit bewusst erzeugten positiven Gedanken und Gefühlen seine persönliche Lebenserfahrung verbessern zu können, der wird schnell bemerken, dass dem nicht so ist. Physiologische Tests haben ergeben, dass diejenigen, die sich z. Bsp. in schönen Tagträumen ihre zukünftigen Erfolge ausmalen, einen geringeren Blutdruck und damit einen niedrigeren Energiepegel erzeugen. Andere Tests zeigten: Wer ein erfolgreiches Job-Gespräch bildhaft imaginierte, bekam später weniger Angebote und verdiente auch weniger als diejenigen Teilnehmer, die in ihrer Vorstellungskraft auch negative Gedanken zugelassen hatten.

 

Wer in seiner aktuellen Gegenwart innerlich schon glaubt, am Ziel zu sein, der entspannt innerlich so sehr, dass dann die Energie fehlt, um reale Probleme anzupacken. Wer hingegen positive Gedanken und Vorstellungen ergänzt um negative Bilder, um Probleme, Hürden, Schwierigkeiten, die es aus dem Weg zu räumen gilt, der wird auch tatsächlich erfolgreicher sein. Diese "Kraft des negativen Denkens" ist natürlich bei genauer Betrachtung kein wirkliches negatives Denken, sondern die mutige und selbstsichere Befassung mit negativen Dingen, die auftauchen können, mithin also ein "integraleres" positives Denken und Imaginieren.

 

IBANETIK sagt dazu "den ganzen Regenbogen leben" - und nicht nur die Schönwetterseiten. Wer sich allmählich darüber bewusst wird, die eigenen Glaubenssätze selbst erzeugen zu können, der wird in seiner Innerlichkeit weder einseitiges Positivdenken noch hemmende Ängste vor auftauchenden Problemen erzeugen - sondern beide Aspekte innerlich annehmen und mit geistiger Kraft zu einer einzigen Kraft vereinen. Aus meinem Wunsch wird dann ein vorgestelltes Ergebnis inklusive möglicher Hindernisse und einem konkreten Handlungsplan, den ich freudig umzusetzen beabsichtige.

 

Das wirkmächtige Selbstbild

Dass auch Krankheit bzw. Gesundheit viel mehr mit den geglaubten geistigen Erzeugnissen zu tun hat, als etwa die Schulmedizin bereit ist anzunehmen, beweist auch ein Test, den Prof. Langer mit Diabetes-2-Patienten machte. Mit Hilfe präparierter Uhren, auf denen die Zeiger langsamer liefen, manipulierte Langer das Zeitgefühl ihrer zuckerkranken Probanden. Erstaunlicherweise folgte der biochemische Körper nun nicht der realen Zeit, sondern der behaupteten: Der Blutzuckerspiegel fiel, wenn die manipulierte Uhr den gewohnten Zeitpunkt anzeigte, nicht aber dann, wenn der gewohnte Zeitpunkt tatsächlich erreicht war. Ergebnis: Unbewusste Erwartungen oder Gewohnheiten beeinflussen den Verlauf einer Erkrankung. Nicht der Körper, nicht das Essen, nicht der Zucker, sondern allein rein geistige Effekte sorgen dafür, dass der Zuckerpegel sinkt.

 

Kaum etwas ist wirkmächtiger als dasjenige Selbstbild, mit dem wir durch die Welt laufen. Dies umso mehr, je mehr ein Mensch dieses Selbstbild irrtümlicherweise für seine wahre Identität hält, also UNBEWUSST mehr oder weniger fest daran glaubt (oder daran "haftet"). IBANETIK nennt diesen Vorgang die fehlende epistemische Differenz zwischen Erzeugnis (das Selbstbild) und erzeugender Quelle: Wer sich selbst noch nicht als erzeugende Quelle (als ICH, als "Seele", als geistige Persönlichkeit oder Wesenheit) erkannt hat, wird von den eigenen Bildern nicht nur erfreut werden, sondern wird auch daran leiden - und keine Ahnung haben, wo die wahre Quelle des Leidens sitzt. Wer hingegen seine Identität als erzeugende Quelle verinnerlicht hat und ALLE Gedanken, Vorstellungen, Absichten usw. als die eigenen aktiven Erzeugnisse erkannt hat, wird durch diesen Akt des Erkennens frei von den eigenen Erzeugnissen. Dies bedeutet nicht, dass negative Gedanken nicht mehr gedacht werden, sondern dass BEIDE Varianten, positive und negative Gedanken, positive und negative Gefühle, nun BEWUSST erzeugt werden. Deshalb sagt IBANETIK: "Ich sehe dich lieber bewusst traurig als unbewusst glücklich."  

 

Spirituelles Coaching kann der Beginn einer "wundersamen" Verwandlung sein - eine Verwandlung, die nicht durch den Coach oder Therapeuten erzeugt wird, sondern durch den Agierenden selbst. Diese Verwandlung ist natürlich nicht in zwei, drei Sitzungen zu haben, sondern braucht Zeit. Dafür wirkt sie aber dann auch. Wer einmal tatsächlich entdeckt hat, wie wirkmächtig der eigene Glauben ist (was voraussetzt, Geglaubtes zunächst einmal nicht als harte Realität, sondern als geglaubte Realität zu enttarnen), der wird nicht nur die Welt um sich herum, sondern vor allem sich selbst mit anderen Augen sehen.

 

Und diese Augen werden lächeln:

Sie haben etwas gesehen, was andere noch nicht gesehen haben.