Spirituelles Coaching


"Spiritualität wird zumeist als 'Geistigkeit' bedeutet. Für mich ist das eine konzeptuelle Verengung. Denn tiefer und wahrhaftiger als der wahrnehmende individuelle Geist pulsiert und agiert stets das eigene Wesen. Und dieses ist mittels des Geistes erzeugend." (Carsten Rachow)

 

Was ist Spirituelles Coaching?

Das weiß ich nicht. Was ich weiß (und hier beginnt tiefere Spiritualität), ist, was Spirituelles Coaching für mich bedeutet - und nur diese Bedeutung möchte ich hier anbieten. Diese meine subjektive Bedeutung habe ich nicht irgendwo "da draußen" in klugen Büchern oder anderswo gefunden. Bedeutung kommt niemals von außen - Bedeutung kommt von innen, vom eigenen Geist, wenn man sich auf dieser Ebene aufhält, und vom eigenen Wesen, wenn man mehr von dort aus agiert. Natürlich gibt es keine Trennung zwischen Geist und Wesen, weshalb ich selbst immer anstrebe, von beiden "Ebenen" aus zu agieren. Mal leuchtet mehr der Geist, mal das Wesen. Schwierig wird es immer dann, wenn das eigene Wesen zu schwach oder zu selten leuchtet. Als spiritueller Coach helfe ich dabei, diese inneren Ungleichgewichte sichtbarer zu machen und sie zu heilen. Die Heilung MUSS (!) dann vom Klienten selbst vorgenommen werden, andernfalls geschieht sie nicht.

In diesem Sinne ist jeder von uns ein "Be-Deuter" - und ein von anderen Menschen "Be-Deuteter". Und beides zusammen ist "bedeutend" (lacht), jedenfalls für mich.

 

"Coaching" bedeutet für mich nicht, meinen Klienten kluge Geschichten zu erzählen und ihnen meine subjektiven Wahrheiten überzustülpen. Coaching bedeutet für mich, meinem Gegenüber dabei zu helfen, seine eigenen tieferen Wahrheiten zu finden. Als Coach - viele kennen dieses Wort schon aus dem Sport oder dem Management - führe ich daher nicht nur Gespräche, sondern auch konkrete Übungen oder Trainings durch. Dieses gemeinsame Trainieren macht die Coach-Klient-Verbindung zu einer engeren Verbindung als etwa die zu einem Psychologen oder Berater.

 

Meine Coachings sind stets "individualisiert". Der eine übt meditative Achtsamkeit, der andere "wesenhaftes Sprechen", der nächste "Denken über mein Denken". Da ich 15 Jahre in Führungspositionen in der Wirtschaft verbrachte, üben Menschen auch gemeinsam mit mir wichtige Business-Themen: besseres Präsentieren, Mitarbeitergespräche führen, Konflikte lösen, eine eigen Führungsidee entwickeln, beruflichen Stress abbauen, Bewerbungs- und Gehaltsgespräche usw. Auch hier ist mein Ziel stets, dem Klienten zu einer Ausdrucksform zu verhelfen, die näher an seinem eigenen Wesen liegt.

 

Spirituelles Coaching und Krankheit

Meine spirituellen Coachings fördern das liebende und lieben-wollende Wesen des Menschen. Mentaler und emotionaler Ballast wird abgestreift - das eigene Wesen beginnt zu leuchten. Beziehungen (in der Familie, im Beruf) erhalten dadurch eine gesündere Ordnung. Die unmittelbare Folge dieser inneren Aktivierung von "wesenhafter Energie" wird sichtbar am eigenen Körper: Krankheiten lassen nach oder verschwinden je stabiler das eigene Wesen leuchtet.

 

Ich wünsche mir, dass meine Leser und Leserinnen so schwierige Begriffe wie "Spiritualität", "Heiler" oder auch "ICH" nicht vorschnell in eine "esoterische" oder "spinnerte" Ecke schieben. Mit Blick auf unser berufliches Miteinander und die Organisation unserer Wirtschaftssysteme halte ich mehr Spiritualität oder mehr Wesenhaftigkeit für dringend geboten. Wir erzeugen nämlich in unserer Wirtschaft nicht nur viel Gutes, sondern auch viel persönliches Leid und Unglück, wie etwa eine subtil durchaus gewollte "Herdenmentalität", wenn lebendige Wesen sich an Daten-Mengen anpassen sollen. Der Preis dafür wird bereits bezahlt: Immer mehr Menschen leiden. Die Qualität fehlt - ihre persönliche Qualität fehlt. All das könnte durch ein mehr an Spiritualität etwas angehoben, sichtbarer und gesünder gemacht werden. Doch Systeme tun dies nicht von sich aus. Nur Menschen können dies leisten. In diesem Falle Menschen, die IN SICH bereits zu mehr liebender Spiritualität und zu ihrem eigenen Wesen gefunden haben.

 

Dafür lebe und arbeite ich.

 

Ihr

Carsten Rachow