Kap. 7: Erzeugung geht vor Selbstheilung.


Leiden ist geistig, Schmerz ist körperlich.

"Ohne geistige, erzeugende Akte heilt keine Form, keine Verbindung. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden nicht durch bio-chemische Vorgänge verursacht, sondern durch informierende geistige Prozesse. Mit geistig erzeugten Akten kann Heilung sowohl verhindert als auch gefördert werden."

 

Die gleiche Botschaft noch einmal in ich-aktiver Sprache:

"Ohne meine geistigen, erzeugenden Aktivitäten heilt in meinem Körper keine Form, keine materielle Verbindung. Die Selbstheilungskräfte meines Körpers werden nicht durch bio-chemische Vorgänge verursacht, sondern durch informierende geistige Wirkungen. Mit dem, was ICH geistig erzeuge, kann ich die Heilung meines Körpers sowohl verhindern als auch fördern." 

 

Kannst du einen Unterschied bemerken? Gewiss, nicht wahr? Beide Botschaften transportieren die gleichen Bedeutungen, doch oben in der ersten Botschaft "versteckt" sich diejenige erzeugende Quelle, die die eigentliche Kraft ist. Nicht so in der ich-aktiven Botschaft: Dort spürst du plötzlich ihre Anwesenheit, unversteckt, und erst jetzt wird die Botschaft "lebendig", zu einer wirkenden Kraft, zu einer gespürten Möglichkeit. Und nur bei der ich-aktiven Botschaft fragst du dich sofort: "Meint er das so, wie er es sagt? Kann ich ihm vertrauen? Kann er das wirklich? Falls ja, kann ich es dann vielleicht auch?" Diese Fragen hast du dir beim Lesen der ersten Botschaft nicht gestellt. Du hast sie bestenfalls "zur Kenntnis genommen", nicht wahr? Deshalb sage ich: "Willst du als schöpferisches Wesen wirken und etwas bewirken, musst du dich zeigen, mit deinem Wesen in der Welt und mit ich-aktiver Sprache in deinen Worten und Texten."  

 

Genau das taten - zumeist nach langem inneren Ringen - die mutigen Menschen, die eine ihre Persönlichkeit verändernde AKE oder NTE erlebten. Sie zeigten SICH der Welt, sprachen offen über ihre Erlebnisse, ihre Gefühle und Vermutungen. Sie verfassten keine philosophischen "So-ist-die-Welt"-Berichte oder objektive Theorien, sondern ICH-Berichte: "Dieses habe ich erlebt und erfahren, dieses ist MIR passiert und dieses könnte vielleicht bedeuten, dass ..." 

In allen (!) mir bekannten Berichten von Menschen mit AKEs oder NTEs ist mit Blick auf das Thema "körperliche Gesundheit" eine sehr wichtige Information enthalten: Ohne Körper kein Schmerz. Ich selbst erlebte diese plötzliche Schmerzfreiheit so nicht, da ich auch innerhalb meines Körpers zum Zeitpunkt meiner AKEs völlig schmerzfrei lebte. Ich konnte also keinen Unterschied fühlen. Doch die Berichte sind eindeutig: Menschen, die eben noch große Schmerzen in ihren Körpern fühlten, weil sie schwer erkrankt waren oder schlimme Unfälle hatten, waren sofort schmerzfrei, als sie ihren Körper verließen.

Sie waren aber nicht alle sofort leidfrei. Obwohl in ihren Berichten zumeist von himmlischen Glücksgefühlen und von überwältigender Liebe die Rede ist, berichten einige doch auch von Sorgen, schlechten Gefühlen, Ängsten und Unsicherheiten. Sie berichten von ihrem Leiden außerhalb des irdischen Körpers, als sie selbst das waren, was ich hier "geistige Wesenheit" nenne. Dieses außerkörperliche Leiden legte sich fast immer sehr schnell, es verschwand. Warum? Weil sie es nicht mehr geistig erzeugten. Sie erzeugten andere Gedanken angesichts der Schönheit der ihnen präsentierten neuen Umgebung. Nicht diese Umgebung erzeugte diese anderen Gedanken, sondern sie selbst. Die schöne Umgebung wirkte, sie lenkte ab, sie ermöglichte andere Gedanken - ähnliche Einflüsse kennen wir ja auch vom irdischen Leben, wo wir je nach äußeren Einflüssen auf andere Gedanken "kommen". Doch wir kommen nicht einfach so auf andere Gedanken - wir erschaffen sie, und zwar so schnell, dass den meisten Menschen der eigene Erzeugungsvorgang unbewusst bleibt. Deshalb möchte ich als Fazit an dieser Stelle gerne festhalten: Leiden ist geistig, Schmerz ist körperlich verursacht.

 

Ich schneide mich versehentlich in den Finger. Ich spüre sofort Schmerz, die Wunde blutet. Was spüre ich? Das vom Körper verursachte Signal. Der Schmerz, den ich wahrnehme, ist nicht mein geistiges Erzeugnis. Er ist eine von mir wahrgenommene Wirkung - und bewirkt hat ihn mein Körper. Nun kommt das Leiden ins Spiel: Kraft meiner Gedanken kann ich dem Schmerz etwas hinzufügen, das von mir geistig erzeugte Leiden. Was ich dann fühlen würde, wäre "Schmerz + Leid", wäre "Körpererzeugnis + geistiges Erzeugnis". Nun der Wahrheitstest: Wenn ich fähig bin, Leiden durch geistige Kraft zu erzeugen und dem Körperschmerz hinzuzufügen, dann sollte ich auch fähig sein, dies NICHT zu tun. Gedankliche Testaufgabe (bitte nicht machen, nur denken): Schneide dir in den Finger und erzeuge keine Gedanken. Eine schwierige Übung, denn unsere geistige Aktivität ausschalten zu wollen, ist nicht so leicht. Da wir vom Wesen her extrem aktiv sind (wir sind permanent schöpferisch, immer am Erzeugen), ist es viel einfacher, wenn wir uns vornehmen, diese wesenhafte Freude an der Aktivität zu nutzen - nicht, sie "abschalten" zu wollen. Also lautet die hilfreiche Testaufgabe anders: Schneide dir in den Finger und ERZEUGE dabei - zum Beispiel Freude oder Neugier oder Heilungsgewissheit. Wenn dir das gelingt, fügst du dem körperlichen Schmerz kein Leid hinzu, sondern ein anderes Konstrukt - und das Gesamtergebnis fühlt sich völlig anders an.

 

"Erzeugung geht vor Selbstheilung" - unser Leiden ist geistiger Natur. Wenn wir nun lernen, dieses geistige Erzeugnis BEWUSST an- und abzuschalten, verschwindet es. Ein Mensch, der nicht mehr oder sehr viel seltener leidet, ist offensichtlich "heiler" als früher. Er wird glücklicherweise noch immer Schmerz spüren, wenn der Körper verletzt wird, doch, wie wir gleich sehen werden, seine geistigen Erzeugnisse wirken sich auch auf die Intensität des Schmerzempfindens und auf die Dauer des körperlichen Heilungsprozesses aus. Mit anderen Worten: Ich bin fähig, mit der Kraft meiner selbst-erzeugten Gedanken körperliche Heilungsprozesse positiv UND negativ zu beeinflussen. Beides ist möglich.

  

Wesenhafte Energie: unbewusste und bewusste Erzeugung

Bei IBA unterscheiden wir die "unbewusste Erzeugung von Leid" von der "bewussten Erzeugung von Leid". In beiden Fällen ist irgendein leidvolles Gefühl das offensichtliche Resultat. Die allermeisten Menschen erleben zwar ihr Leid (sie können es fühlen), doch sie erleben nicht den Moment der Entstehung des Leids. Sie erleben nicht, dass sie sehr schnell durch ihre eigene geistige Aktivität das Leid erschaffen - deshalb sagen wir, dass dieser Erzeugungsvorgang "unbewusst" bleibt. Diese Unbewusstheit hat Folgen, zumeist unangenehme: Die schließlich bemerkten Leidgefühle haben eine relativ starke Intensität. Zum Beispiel "Wut": Unbewusst erzeugte Wut kommt zumeist schnell, heftig und spürbar. Man könnte dann zutreffend sagen: "Die Wut hatte mich." Nach 5 Minuten ebbt die Wut ab, dem Wütenden ist seine Wut mittlerweile vielleicht schon peinlich, jetzt wünschte er, besser nicht so wütend geworden zu sein. Das Gleiche geschieht bei allen (!) anderen Gefühlen, bei Trauer, Verzweiflung, Freude, bei Ängsten usw.

 

Kein Mensch auf diesem Planeten ist fähig, unbewusste Erzeugung zu stoppen, zu bremsen oder zu verhindern. Die unbewusst erzeugten Gedanken "wirken". Sie können gar nicht anders. Die erzeugte Energie bahnt sich unaufhaltsam ihren Weg. Und so scheinen wir "überfallen" zu werden von Tränen, Hoffnungslosigkeit, Ängsten und Unsicherheiten: "Das Gefühl hatte mich - ich hatte nicht das Gefühl". Mit diesem pointierten Satz will ich den so überaus wichtigen Unterschied zum "bewussten Erzeugen" herausarbeiten: Wer ein Gefühl absichtsvoll und bewusst erzeugt, wird anschließend sagen: "Ja, nicht das Gefühl hatte mich, sondern ich hatte das Gefühl (im Griff)." Der "Griff" stellt sich ein durch die eigene Bewusstheit. Doch er wird noch mehr sagen: "Die Gefühle, die ich bewusst erzeuge, sind lange nicht so stark wie die Gefühle, die ich unbewusst erzeuge." Natürlich gilt diese Bemerkung für positive wie negative Gefühle: "Spontan" empfundene große Freude oder Begeisterung werden ebenso schwächer wie tiefe Traurigkeit oder lähmende Angst. - Doch dafür "taucht" eine neue Energie auf, ein neues "Lebensgefühl", eine neue Hintergrundstimmung - und diese neue Energie ist "wesenhaft", sie kommt VON DIR SELBST, von deiner eigentlichen Natur als geistige Wesenheit.    

 

Was ich erlebe, ist etwa dieses hier: Als meine erzeugende Bewusstheit, die wir hier "IBA-Bewusstheit" nennen, hinreichend stabil entwickelt war, spürte ich diese wesenhafte Energie. Aus unbewusster, starker Wut hatte ich bewusste, schwache Wut gemacht - und daraus bewusste, freudige Wut. Was, zum Henker, ist eine "freudige Wut"? Nun, sie ist eigentlich keine Wut mehr. Sie ist eine von mir bewusst erzeugte und nach außen gerichtete Information, mit der ich meinem jeweiligen Umfeld deutlich bemerkbar mitteilen möchte: "Hier, sieh mal, ich bin gerade ein wenig wütend auf mich, weil ich glaube, dein Vorhaben nicht verhindern zu können." So etwa. Diese "Wut" gleicht mehr einer bewusst erzeugten starken Willensbotschaft: "Ich will nicht, was du mit mir machen willst, denn so will ich mich nicht zeigen. Und ich will, dass du das spürst." Die innere Freude stellt sich mit dem "spielerischen" Charakter dieser Wut-Energie ein: Ich freue mich darauf, gleich mit dieser Energie "spielen" zu können. Ich freue mich auf die sich ergebenden Wirkungen. Diese bewusst erzeugte "freudige Wut" greift den Anderen nicht an, tut ihm nicht weh und zerbricht keine Tassen. - Das ist, was ich seit Jahren erleben darf: Ich habe Freude daran, meine Gefühle absichtsvoll und bewusst zu erzeugen. Ich erfreue mich an meiner Wut, meiner Trauer, meiner Freude usw. - allerdings immer nur dann, wenn ich diese Gefühle bewusst erzeugte.

 

Die "Freude hinter der Freude", die Freude hinter dem erzeugten Gefühl, diese Freude ist "wesenhaft", sie entspricht meiner Freude am Schöpferischen. Wo immer ich diese wesenhafte Freude aussende, ist zugleich "Freundlichkeit" - und deshalb tut die "freudige Wut" niemandem weh, sie kommt "freundlich" daher, das glatte Gegenteil der unbewussten Wut, die oft einen Trümmerhaufen zurücklässt. Ich kündige meine "freudige Wut" sogar an und sage mit lustigen Augen: "Du, gleich werde ich mich ein wenig wütend machen, pass mal auf ..." Meine Frau Monika schmunzelt nur noch, wenn ich ihr sage: "Du, ich will mich jetzt mal 2 Minuten traurig machen, lass mich bitte mal in Ruhe."  

  

IBA-bewusste Heilung: Erzeuge aktiv dein Leiden.

Die nun folgende IBA-Anweisung zur Stärkung der geistigen Selbstheilungskräfte habe ich trotz vieler Gespräche mit erkrankten Menschen und intensivem Studium der einschlägigen Fachliteratur noch nirgendwo finden können. Was mir erzählt wurde und was ich stets zu lesen bekam, folgte fast immer derselben therapeutischen Richtung: "So lernst du, dein Leiden, deine Ängste, deine schlechten Gefühle usw. loszuwerden." Was mir von Patienten niemals erzählt wurde und ich auch nirgendwo studieren konnte, war die entgegen gerichtete Anweisung: "Lerne, dein Leiden, deine Ängste und schlechten Gefühle BEWUSST und AKTIV zu erzeugen. Versuche, sie zu verstärken." Nachvollziehbar, warum, nicht wahr? Welcher Arzt oder Therapeut führt seinen Patienten schon mitten hinein in die Schei..., in das Leiden. Nein, dann lieber die andere Richtung: raus aus dem Leiden, weg davon - so lautet die mir bekannte allgemeine therapeutische Haltung. Allerdings nicht bei IBA.

 

Es klingt wie ein "Wunder", doch es wirkt: Bewusst erzeugte Angst ist halbe Angst. Bewusst erzeugte Unsicherheit ist halbe Unsicherheit. Bei IBA wirst du ermutigt, dein Leiden mit Vorsatz und Absicht und wissend, dass du (!) es gleich erschaffen wirst, zu "aktivieren". Dieser therapeutischen Anweisung sind natürlich diverse Vorgespräche und Annäherungen an das Thema "Du bist schöpferisch" vorausgegangen; ein entsprechender geistiger Kontext wurde bereits erschaffen. Der IBA-Coach kann bemerken, wann dieser Kontext im Leidenden wirkt - und erst dann sollte die IBA-Anweisung eingesetzt werden. Er bemerkt es daran, dass der Leidende keine nennenswerten Widerstände mehr erzeugt, sondern so etwas wie Neugier und Eigeninteresse. Hat er diese Konstrukte ("Neugier und Eigeninteresse") erst einmal erschaffen, hat er zugleich auch schon die Möglichkeit überprüft, daran glauben zu wollen - und mit seinem Interesse und seiner Zustimmung bekundet er seinen beginnenden Glauben. Wir erinnern uns: Geistige Erzeugnisse wirken, wenn sie geglaubt werden - ohne Glaube keine Wirkung.

 

Nehmen wir einmal an, jemand leidet unter "Depressionen". In den IBA-Vorgesprächen hört der Depressive, dass das Wort "Depression" die Bedeutung von "Unterdrückung" haben könnte. Er wird gefragt, ob sich in ihm etwas "heruntergedrückt" anfühlt, ob er sich "kleiner und enger" fühlt. Bis jetzt hat noch jeder depressive Mensch bei diesen Fragen zustimmend genickt: Das kommt ihm bekannt vor, denn so fühlt er sich zumeist. Nun kommt der schwierige Teil: Zum vielleicht ersten Mal hört er die Frage, wer denn der "Unterdrücker" sein könnte, derjenige, der "Kleinheit und Enge" verursachen könnte. Derartige IBA-Dialoge führen regelmäßig zu der Vermutung, dass der unbekannte Verursacher vielleicht nicht der Körper, nicht aggressive andere Menschen, nicht die Frequenzen von Stromleitungen, keine bösen Geister und auch nicht verseuchte Lebensmittel sind - sondern der Depressive selbst. An diesem sehr wichtigen Punkt hängt nun alles Weitere davon ab, ob der Leidende bereit ist, dem IBA-Coach zu vertrauen, weshalb die ersten IBA-Sitzungen immer dem zwischenmenschlichen Verhältnis gewidmet sind. Ohne Vertrauen wird nichts Positives geschehen!

 

"Vertrauen" beim Leidenden hat eine ganz einfache Bedeutung. Er will spüren können: "Nimmt der mich ernst, oder will auch der mir durch die Blume sagen, dass ich zu viele Schwächen habe. Wird er mir wehtun?" Solange diese natürlich selbst-erzeugte Furcht oder Sorge im Leidenden aktiv ist, wird er allen Hinweisen, dass er selbst der "Unterdrücker" sein könnte, mit Abwehr und Widerstand begegnen. Ist hingegen aufkeimendes Vertrauen in ihm, wird er den Gedanken erzeugen: "Der meint es vielleicht wirklich gut mit mir. Der glaubt mir. Der will mir nicht schaden. Keine Ahnung, was er da vorhat, aber ich mache das mal ..."

 

Im Ergebnis wird der Depressive geistig ein neues Konstrukt erschaffen, noch etwas kraftlos, zitternd, tastend - doch das genügt schon. Er wird der IBA-Anweisung folgen. Wichtig: Er folgt damit NICHT dem Coach oder der IBA-Anweisung (auch wenn er das später behaupten wird) - er folgt nur seinem neuen Konstrukt, also sich selbst! Die IBA-Anweisung könnte lauten: "Nun versuche einmal, dich selbst runterzudrücken. Mache dich kleiner, schmutziger, wertloser, was auch immer du meinst." Was nun geschehen wird, ist individuell verschieden: einer beginnt zu weinen, einer lacht, einer zuckt die Schultern und sagt: "Da passiert nichts", einer ist ganz begeistert von sich usw. usf. Nach einigen weiteren Übungen und Wiederholungen erkennen alle ihre erzeugende Eigenaktivität. Ab jetzt können und wollen (!) sie ihre Verantwortung auch nicht mehr leugnen. Sie haben SICH schließlich erlebt beim Erzeugen. Sie haben "erfahren", dass sie selbst der ominöse "Unterdrücker" sind. Wer aber die geistige Kraft besitzt, sich selbst "depressiv" zu machen, der hat auch die Kraft, dies nicht zu tun. So beginnt durch eigene Erfahrung der heilende IBA-Prozess ...

 

Probleme entstehen im weiteren Selbstheilungsprozess nicht in der geschützten Heiler-Praxis, sondern im eigenen Alltag. Weil die neu erkannte IBA-Bewusstheit noch nicht hinreichend stabil ist, erlebt der Klient immer wieder seine "unbewussten Erzeugungen" - und damit seine Trauer, seine Angst, seine Wut, seine Depression. Es ist eine völlig andere Herausforderung, innerhalb eines therapeutischen Settings und Rollenspiels zu agieren oder "draußen in der wilden Welt" (lacht). Doch auch im Alltag stellen sich die "bewussten Momente" immer öfter ein und das mitunter langjährige Leiden an sich selbst lässt nach.    

 

Der Placebo-Effekt: Die Heilung von Schmerzen durch unbewusste Erzeugung

Ich kann mein Leiden "verschwinden" lassen, doch kann ich auch meine körperlichen Schmerzen lindern? Hat meine erzeugende Kraft nur Einfluss auf geistige Erzeugnisse oder auch auf körperliche Prozesse? Ich habe einige Jahre als "Geistiger Heiler" praktiziert und könnte Bücher schreiben über die dort gemachten Erfahrungen. Hier will ich mich jedoch auf ein einziges Phänomen beschränken, welches einer breiteren Öffentlichkeit unter dem Namen "Placebo-Effekt" bekannt ist. Als Placebo-Effekt wird die Verabreichung eines wirkungslosen Medikaments oder Verfahrens ("Scheinbehandlung") bezeichnet, und dennoch werden positive Effekte (= Wirkungen) im Körper festgestellt: Menschen, die nur scheinbar am Knie operiert wurden, aber glaubten, sie würden "klassisch" operiert, konnten schmerzfrei gehen. Menschen, die eine völlig wirkungslose Zuckerlösung bekamen, aber glaubten, dies wäre ein hochwirksames Medikament, hatten plötzlich keine Kopfschmerzen mehr. Mehr noch: Selbst dann, wenn Patienten wussten (!), dass sie mit einem Placebo-Wirkstoff oder einem Placebo-Verfahren behandelt wurden, zeigten sich signifikante Gesundungen, und dies oft auch mehr als bei Vergleichsgruppen, die klassisch behandelt wurden, mit echten Wirkstoffen und echten Behandlungen.

 

Ich gehe hier auf diesen ominösen Placebo-Effekt ein, weil er ein hübsches Beispiel für die aus meiner Sicht weitverbreitete Unbewusstheit vieler Beteiligter ist: Allein die Tatsache, dass sie die beobachteten Heilungswirkungen einem Effekt namens "Placebo" zuschreiben, ist mir Beweis für diese Unbewusstheit. Denn die Zuschreibung der Wirkungen auf das "Placebo" bedeutet zugleich, dass die Wirkungen nicht dem "Ich", nicht dem geistigen Wesen zugeschrieben werden. Wäre es so, müsste der Effekt vielleicht "Ich-Effekt" heißen oder "Geist-Effekt" oder "Selbstheilungs-Effekt". Doch er heißt "Placebo-Effekt" - und immer wird dieser Effekt genannt, wenn nach Erklärungen für die Genesungen gesucht wird. Knackiger: Nicht das "Ich" heilt, nicht der Patient "sich selbst", sondern der ominöse Placebo-Effekt.

 

Mit meiner IBA-Botschaft will ich diesen Effekt enttarnen und sagen: "Das Placebo, das bin ich. Dein Placebo-Effekt bist du." Im nächsten Abschnitt stelle ich eine aktuelle Proteomik-Studie vor, die nachweist, dass dieser Placebo-Effekt bis tief hinein in den Körper wirkt und 74 Proteine messbar veränderte (!). Die Forscher selbst wollten diesen Effekt untersuchen - und es ist interessant, was sie in ihm sehen, welches Placebo-Bild sie also erzeugen. Es ist, wen verwundert's, nicht mein IBA-Bild. Sie sind überrascht über die eindeutigen körperlichen Wirkungen dieses Effektes, doch sie kommen nicht auf die Idee, dass diese Wirkungen "geistig erzeugt" worden sein können - und zwar vom Patienten selbst. Nach IBA ist der unbekannte Placebo-Effekt nichts anderes als die Heilung des Körpers durch unbewusste Erzeugung. Der Patient selbst bemerkt gar nicht, wie stark und in welcher Weise und ab wann er selbst an seiner Heilung beteiligt ist - und so suchen alle Beteiligte noch immer nach dem ominösen "Verursacher" des Placebo-Effektes. Ein Bericht über die Studie ist hier nachzulesen: https://www.scinexx.de/news/medizin/der-placebo-effekt-ist-auch-biochemisch-nachweisbar/ (Stand: 08.10.2020)

 

Die Proteomik-Studie: Geist verändert Proteine.

Ich fasse den Bericht gerne zusammen und kommentiere ihn an einigen Stellen. Hier zunächst die Einleitung:

 

"Es ist, als käme die Heilung aus dem Nichts: Der Placebo-Effekt kann selbst starke Schmerzen lindern, gegen Parkinson-Symptome helfen oder einen Rausch ganz ohne Drogen hervorrufen. Dies funktioniert auch dann, wenn die Patienten wissen, dass sie nur eine Scheinbehandlung erhalten. Studien belegen, dass dabei deutliche Veränderungen im Gehirn der Probanden nachweisbar sind. Welche physiologischen Veränderungen der Placebo-Effekt verursacht, ist aber bislang nur in Teilen untersucht."

 

Wird schon deutlich, was ich meine? "Der Placebo-Effekt verursacht ..." heißt es lapidar - also schon hier die Festlegung, dass es der Patient NICHT ist, der etwas verursacht. Das eben meine ich mit IBA-Unbewusstheit. Doch lesen wir, wie es weiter geht:

 

"Jetzt haben dies Karin Meißner von der Universität München und ihr Team nachgeholt. Für ihr Experiment haben sie untersucht, wie sich die im Körper ausgeschütteten Proteine bei einer Placebo-Behandlung gegen Übelkeit verändern. „Es ist die erste Studie überhaupt, die die Methode der Proteomik, also der Erforschung aller im Körper vorkommenden Proteine, im Kontext der Placebo-Forschung eingesetzt hat“, sagt Meißner. „Proteomik bietet einen unvoreingenommenen Blick auf den Placeboeffekt.“

 

Dieser "unvoreingenommene Blick" ist natürlich alles mögliche, nur nicht unvoreingenommen. Dieser Blick beinhaltet bereits eine bestimmte Vorstellung oder Idee (ein Konstrukt) - und es ist nicht die Idee, der Patient könnte mit seinem erzeugenden Geist die Effekte verursacht haben.

 

"Dafür setzten die Forscher ihre Probanden einem visuellen Reiz aus sich bewegenden Streifen aus, der akute Übelkeit verursacht. Anschließend erfassten sie die Reaktion auf diesen sogenannten Vektionsreiz. Sie befragten die Probanden nach Symptomen, maßen die Magenaktivität und entnahmen Blutproben für die Proteomik-Analyse. Dies diente als Kontrollversuch. Am nächsten Tag folgte der eigentliche Placebo-Test: Ein Teil der Probanden erhielt eine Reizstrombehandlung mit einem TENS-Gerät an einigen gegen Übelkeit wirkenden Akupunkturpunkten, eine zweite Gruppe erhielt nur eine Scheinbehandlung ohne tiefenwirksamen Strom. Erneut wurden Blutproben genommen und die Magenaktivität kontrolliert."

 

Die zweite Gruppe ist die Placebo-Gruppe. Die bei ihnen festgestellten Wirkungen werden dann dem "Placebo-Effekt" zugesprochen. Hier die erstaunlichen körperlichen Effekte:

 

"Es zeigte sich: Die Placebo-Behandlung hemmte die Übelkeit dem subjektiven Empfinden der Teilnehmer nach als auch in Bezug auf die Magenreaktion – wie erwartet. Überraschend war dagegen, wie deutlich sich dies bei den Proteinen im Blut widerspiegelte: Die Forscher detektierten auch bei den Probanden mit Placebo-Effekt messbare Veränderungen bei 74 Proteinen. Konkret waren bei wirksamem Placebo-Effekt einige Proteine reduziert, die das Immunsystem normalerweise als Antwort auf akut übelkeitserregende Reize ausschüttet. „Offenbar unterdrückt die Placebo-Behandlung diese schnelle Immun-Antwort“, sagt Meißner. Deutlich verringert waren zudem einige entzündungsfördernde Proteine, die die Immunabwehr als Reaktion auf akuten Stress produziert. Interessant auch: Einige der deutlich hochregulierten Moleküle waren Neuropeptide – Botenstoffe, die unter anderem für empathisches Verhalten und Bindung eine wichtige Rolle spielen. Dies bestätigt die Ergebnisse früherer Studien, nach denen Einfühlungsvermögen und Empathie die Placebowirkung verstärken. Auch die Gabe des „Kuschelhormons“ Oxytocin vor einer Scheinbehandlung verstärkt den Placebo-Effekt, wie Meißner und ihre Kollegen berichten." 

 

Erstaunlich, nicht wahr?! Veränderungen bei 74 Proteinen, bei der Immun-Antwort und bei Neuropeptiden - und wer hat das alles gemacht? Richtig, der "Placebo-Effekt". Wörtlich: "Offenbar unterdrückt die Placebo-Behandlung diese schnelle Immun-Antwort". Der "Unterdrücker" ist - im unvoreingenommenen Blick der Forscher - niemand anders als das "Placebo". Der Geist des Patienten ist es demnach nicht.

 

Für mich und meine IBA-Botschaft verhalten sich die Dinge ganz anders: Schnell ablaufende geistige Erzeugungen - vom Patienten nicht bemerkt wie auch von den Forschern - "unterdrücken" die Immun-Abwehr und verändern 74 Proteine. "Unbewusste Erzeugung" heilt den Körper - und deshalb liegt auf der Hand, dass ich mir selbst die Frage stellte: "Was wäre, wenn wir BEWUSST erzeugen würden?" Was wäre, wenn wir mit Freude, Zuversicht und heilender Absicht auf unseren Körper einwirken würden? Würde sich dann der "unbewusste" Placebo-Effekt verwandeln in einen bewussten "Ich-bin-aktiv-Effekt"? Würden wir dann sagen: "Nicht das Placebo wirkt, sondern ich." 

 

Und schon hier möchte ich bewusst machen: Sollte der erzeugende Geist des Patienten die Kraft haben, 74 Proteine und vieles mehr zu verändern, dann sollte er auch die Kraft haben, negative Veränderungen zu verursachen. Also nicht Heilungen, sondern das Gegenteil: Erkrankungen. 

  

Der IBA-Effekt: Die Heilung von Schmerzen durch bewusste Erzeugung

Der Rücken schmerzt, die Gicht in den Zehengelenken schmerzt, der Kopf schmerzt auch oft - diese und viele andere vom Körper verursachte Schmerzen sind kein Leiden, wie ich eingangs sagte. Deshalb stellt sich hier eine andere Frage: Kann ich mit geistiger Kraft etwas, was vom Körper verursacht wurde, beeinflussen? Beim Leiden liegen die Dinge anders, einfacher: Da bin ich selbst der geistige Verursacher, ergo kann ich auch leichter für eine Veränderung sorgen. Doch kann ich das auch, wenn nicht ich der Verursacher bin, sondern mein Körper?

 

In meiner ersten "Diamant-AKE" konnte ich live miterleben, wie die Energie meiner Gedanken und Gefühle wirkte, wie sie "Formen" annahmen - und wie sie auf mich selbst einwirkten. Mein außerkörperlicher Körper war ja nicht mehr "fest", nicht mehr "materiell", sondern seinerseits "energetisch". Ich sah und spürte, wie meine eigenen Gedanken- und Gefühlsformen auf meine nicht-materielle Körperform einwirkten und diese veränderten. Ich war ja damals gerade auf einer Heiler-Tagung in Griechenland, und ich deutete diese Einsichten als spezielle Information für mich und meine weiteren heilerischen Aktivitäten. Ich kam erst später auf die naheliegende Idee, dass das, was für meine wirkenden Gedanken und Gefühle gilt, dann wohl offenbar auch für die von Patienten erzeugten Gedanken und Gefühle gelten könnte: Dann wirkten auch sie auf sich selbst ein, jede Stunde, jeden Tag, jeden Monat. Und diese häufig von innen kommenden Wirkungen könnten wirkungsvoller sein als meine von außen kommenden geistigen Heilungsversuche. Deshalb wechselte ich Jahre später von der Idee, ein "geistiger Heiler" zu sein, zu der für mich stimmigeren Idee, andere Menschen bei ihrer "geistigen Selbstheilung" unterstützen zu wollen. Und dies tue ich mit Freude und Erfolg noch heute.

 

Die geistige Eigenmacht des Patienten ist vorhanden. Auch seine Gedanken und Gefühle wirken. Die Frage ist nur: Wie? Und reicht die erzeugte Wirkung aus, den vom Körper verursachten Schmerz zu heilen? Meine Antwort lautet heute: Nein, nicht sofort. Das Schmerzsignal des Körpers bleibt - was auch gut so ist, denn der Schmerz soll uns ja informieren. Wenn es dem Patienten - wie oben beschrieben - gelingt, kein zusätzliches Leiden zu erzeugen, ist schon viel erreicht. Die leidfreie Wahrnehmung des Körperschmerzes ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der leidvollen Wahrnehmung. Doch der Schmerz selbst bleibt zunächst. Der Körper folgt seinen eigenen Regeln. Zu diesen Regeln gehört, dass nur er die schmerzende Verletzung heilen wird. Durch Pflaster, Bandagen oder Stützen können wir dabei von außen behilflich sein, doch die eigentliche Verletzung wird nur der Körper kraft der ihm innewohnenden Selbstheilungskräfte heilen. Dabei können "wirkende Gedanken" jedoch unterstützen oder behindern - bis hin zur Veränderung von Proteinen, Neuropeptiden und der körpereigenen Immun-Antwort.

 

Nach meiner Erfahrung mit mir selbst und mit vielen Klienten ist auch hier der Glaube an die eigenen Wirkungen entscheidend. In IBA-Sprache: "Nur geglaubte Erzeugnisse wirken." Ist dieser Glaube vorhanden, genügt ein Impuls und eine Energie, um den Körper bei der Heilung bewusst zu unterstützen, um Proteine zu verändern und die Heilungskräfte des Körpers zu unterstützen:

  1. Impuls: die geistig erzeugte Anweisung an den Körper: "Heile das." Mehr nicht. Keine technischen Anweisungen, keine Details.
  2. Energie: Vertrauen - das Vertrauen in den eigenen Körper und das Selbstvertrauen

Fehlt eines von beiden, werden kaum Wirkungen erreicht. Ich empfehle gerne, diese Praxis bei leichteren Schmerzen zu testen, statt gleich zum Arzt zu gehen oder nach Tabletten zu greifen. Glaubst du wirklich an die Kraft deiner Gedanken? Vertraust du wirklich deinem Körper? Erzeugst du die Anweisung "Heile das" mit leichter Vorfreude? Wenn du alle drei Fragen aufrichtig mit "Ja" beantworten kannst, werden sich positive Wirkungen einstellen und der Schmerz wird nachlassen. Warum? Nun, weil "Absicht" diejenige unsichtbare geistige Form ist, die wesenhafte Energie "zuspitzt", verdichtet und ausrichtet. Und Vorfreude und Vertrauen nähren den benötigten Glauben. Beides zusammen, Absicht plus Glaube, bewirken die Heilung. Beim Placebo-Effekt sind stets diese Elemente im Spiel, nur unbemerkt, unbewusst - beim IBA-Effekt werden sie bewusst erzeugt und eingesetzt.  

 

Der Schmerz könnte allerdings erneut entstehen. Dann ist es an der Zeit, nicht nur auf den Körper zu schauen, sondern auch auf die eigenen Gewohnheiten. Gewohnheiten sind geistige Erzeugnisse. Schmerzen durch Haltungsfehler, durch Überbelastung, durch exzessives Essen und Trinken, aber auch durch unbewusste Todeswünsche - der Betroffene weiß in aller Regel recht schnell, in welcher Ecke seines Lebens er suchen sollte. Sollten die Schmerzen auch nach der Veränderung einiger Gewohnheiten noch nicht verschwinden, sind wir endgültig bei den eigenen Glaubenssätzen angelangt - und hier will ich eine komplexe Geschichte abkürzen und nur sagen: Unbewusste Wünsche werden oft über die Körpersprache "sichtbar" gemacht. Der eigene Körper wird in-formiert, in Form gebracht. So können etwa Probleme mit den Beinen oder Füßen, die zu einer Einschränkung der Bewegungsfähigkeit geführt haben, durch den aufrichtigen Wunsch eines Menschen "Ich will nicht mehr. Ich mache das alles nicht mehr mit ..." verursacht worden sein. Die selbst-erzeugten, oft aber unbewusst bleibenden Gedankenerzeugnisse wirken. Wiederholungen und starke Intensitäten verstärken die Wirkung. Irgendwann setzt der Körper diese inneren Anweisungen um - und geht nicht mehr.

 

Auch in diesen Fällen lautet die IBA-Anweisung: "Bewusstheit heilt". Mache dir zuerst deine unbewussten (besser: vor-bewussten) Wünsche bewusst. Richte dich auf, mache dich vor dir selbst "aufrichtig". Dann erzeuge den Wunsch aktiv, absichtsvoll und bewusst. Dadurch werden bislang im Körper "abgeladene" Energien frei gesetzt und zumeist sehr kraftvoll in die Umgebung "entlassen". Wenn dir bewusst geworden ist, was du NICHT mehr willst, spreche ebenso aufrichtig aus, was du positiv willst, was du begehrst, was sein soll. Dieser Positiv-Wunsch muss auf dich gerichtet sein - du willst etwas von dir (!), nicht von anderen Menschen. Dieses Positiv-Konstrukt erzeuge nun immer wieder, solange, bis du daran glaubst, ihn dir selbst erfüllen zu können. Ab diesem Zeitpunkt sollte der Körperschmerz deutlich und dauerhaft nachlassen.

 

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"Erzeugung geht vor Selbstheilung" - ich erzeuge mit meinen Gedanken und Gefühlen positive wie negative Wirkungen, die mein Körper als Erster empfängt und die ihn verändern. Je stabiler die erzeugende IBA-Bewusstheit, desto schmerzfreier und gesünder dein Körper. Dies kann und will ich dir nicht versprechen. Bei mir war und ist es so. Doch ich habe gute Gründe zu glauben, dass es auch bei dir so sein könnte - denn sind wir nicht beide erzeugende Wesenheiten?

 

Im nächsten Kapitel möchte ich beschreiben, wie sich mein In-der-Welt-sein verändert hat im Zuge meiner Entwicklung von IBA-unbewusst hin zu IBA-bewusst. Es wird weniger darum gehen, wie ich mich und die Welt "wahrnehme", sondern vielmehr darum, was ich heute geistig konstruiere. Meine Konstrukte wirken auf meine Wahrnehmung. Ich erlebe heute eine andere Welt als früher, weil ich andere Erzeugnisse erschaffe. Natürlich hat sich auch die Welt verändert (es gibt ja noch Milliarden andere Erzeuger) - doch ich will vor allem verdeutlichen, wie eine "geistige Wesenheit" diese Welt erlebt.