Kap. 5: Erzeugung geht vor "Ich".


Meditation: zweite AKE

"Das ICH erzeugt seine Ichs. ICH erzeuge mich. Ohne Erzeugung kein Ich.

Jedes Ich ist ein gewollter ICH-Ausdruck, ein ICH-Bild.

Iche kommen, bleiben eine Weile, spielen ihre Rolle und gehen.

Das erzeugende ICH bleibt."

 

Mit obigen Sätzen will ich die wichtigsten Erfahrungen aus meiner zweiten AKE widergeben. Hier sind sie noch einmal in ich-aktiver Sprache: "ICH erzeuge meine Ichs. In meinen Ichs zeige ich MICH. Würde ICH nicht erzeugen, gäbe es meine Ichs nicht. Jedes meiner Ichs ist ein von MIR gewollter ICH-Ausdruck, ist ein Bild von MIR. Meine Iche kommen, bleiben eine Weile, spielen ihre Rolle und gehen. ICH bleibe." 

 

Hätte ich solche Sätze früher bei einem anderen Autor gelesen, ich hätte gesagt: "Puh, starker Tobak. Der spinnt doch ..." Vermutlich deshalb habe ich diese Sätze bisher nicht veröffentlicht, sondern nur im kleinen IBA-Kreis ausgesprochen und erklärt. Ich wollte nicht als Spinner gesehen werden. Heute spreche ich diese Sätze ich-aktiv aus (selbstredend nur bei passenden Gelegenheiten) oder teile sie öffentlich mit, weil sich mein Wissen und meine Erfahrungen über diese "Ich-Erzeugung" seit meiner zweiten AKE stabilisiert haben. Was anfänglich, direkt in der AKE und in den Tagen danach, mehr einer Ahnung oder einer Vermutung glich, wuchs in den folgenden Jahren zu einer stabilen Gewissheit. Ich weiß, dass ich nicht spinne.

 

Meine zweite AKE hatte ich während einer Meditation (ich glaube, etwa 2 Jahre nach der ersten AKE in Griechenland). Meine Meditationen hatten nach der ersten AKE natürlich einen ganz anderen Erfahrungshintergrund als vorher. Seit der ersten AKE wollte ich in fast allen Meditationen eine erneute AKE bewusst und absichtlich einleiten und erleben, was mir allerdings nie gelungen war. Ausgestattet mit den Erfahrungen der ersten AKE legte ich mich am späten Nachmittag wie üblich auf meine Meditationsliege oben im Dachstudio. Wie gewohnt erreichte ich zügig eine tiefe Entspanntheit, eine sehr stabile Gedankenfreiheit und eine nicht ermüdende Wachheit, Präsenz oder Bewusstheit. Und wie ebenfalls gewohnt erreichte ich innerlich einen Punkt, "an dem jetzt nichts mehr passieren wird", wie ich oft dachte. Diesen Punkt kannte ich sehr gut. Irgendwie war hier stets Schluss für mich: keinerlei Veränderungen mehr, immer das Gleiche. 

Da kam mir plötzlich eine Idee. Wenn mein Geist sich in dieser meditativen Ruhe befindet, nimmt er "feiner und klarer" wahr. Auch die innere Zeit verläuft langsamer. Ich habe oft mehrere Stunden meditiert und dachte meistens, es wären nur 30 oder 40 Minuten vergangen. "Meditation verändert Wahrnehmung", sagte ich in Kap. 2. So auch hier, und deshalb konnte ich die Idee, die ich plötzlich hatte, wie einen geschriebenen Brief, Buchstabe für Buchstabe und Gedanken für Gedanken, sehr klar und sauber in meinem Geist entstehen sehen - als ob ich einen Kinofilm anschauen würde. Ich nahm wahr: "Dich gibt es nicht. Versuche zu sterben. Lasse dich selbst los."  Ich nickte innerlich, okay, dann mache ich das mal, ohne eine Ahnung zu haben, wie. Ich erlaubte mir quasi zu "sterben". Kaum hatte ich innerlich bejaht, ging "es" los - und ich überschritt den Punkt, an dem bislang nichts mehr passierte. Jetzt kommt der für mich schwierige Teil, nämlich die passenden Worte zu finden für etwas, was kaum beschreibbar ist. "Etwas löste sich aus mir selbst" trifft den beginnenden Prozess ganz gut. Kaum begonnen, erschrak ich heftig, öffnete meine Augen und brach die Meditation ab. Das war noch nie geschehen: Schrecken in der Meditation! Was war denn hier los?

 

Doch ich sammelte mich und setzte die Meditation fort. Erneut kam ich zum Punkt, erneut hatte ich die Idee zu "sterben" - und erneut bemerkte ich, dass sich "Etwas" von mir lösen oder absetzen wollte. Doch diesmal erschrak ich nicht mehr. Und dann begriff ich: Dieses "Etwas" war ... ich. Allerdings nicht das "Ich", was ich damals glaubte zu sein, sondern das, was ich heute als "ICH" bezeichne. Plötzlich merkte ich, dass ich diese Ablösung nicht mehr beobachtete, sondern sie erlebte, und zwar aus der Perspektive dieses Etwas. Und dann war ICH außerhalb meines irdischen Körpers, etwa auf Höhe der Zimmerdecke, beobachtete mich selbst als auf der Liege liegend und fand das alles nett und wunderbar. Keine Aufregung, kein Schrecken, nur ruhige Beobachtung.

Der Anblick meines Körpers interessierte mich (also MICH) nicht besonders und so richtete ich (also ICH) meine Aufmerksamkeit auf mich selbst. Diesen Vorgang kann ich kaum beschreiben. Er kollidiert mit allen Erfahrungen, die wir als Menschen kennen. Als Mensch kann ich mich selbst ja nur sehen, wenn ich an mir herunterschaue oder mich in einem Spiegel betrachte. That's it - mehr geht nicht. Du kannst noch deine Aufmerksamkeit nach innen und auf dich selbst richten (Selbstreflexion, Selbstbemerkung), doch was siehst du dann? Richtig, nichts. Als ich aber als dieses ICH begann, mich mir selbst zuzuwenden, "sah" ich mich - obwohl ich keine Außenperspektive auf mich hatte. Ich sah mich gewissermaßen "von innen" so, als ob ich mich von außen sehen würde. Völlig gaga, nicht wahr? 

 

Ken Wilber, der amerikanische Begründer der "Integralen Theorie", hat einmal sinngemäß sehr schön formuliert: "Das innere Auge, das sehen kann, kann sich selbst nicht sehen. Doch alles, was es sieht, bist du nicht. Du bist das Auge." Er nutzte diese Aussage, um den sogenannten "inneren Zeugen" zu beschreiben. Nun, lieber Ken, ich habe eine andere Erfahrung machen dürfen: Das innere Auge kann sich selbst sehen. Ich sah mich als "raumlosen Raum". Durchsichtig nach allen Richtungen. Ohne Grenzen und doch begrenzt. Ohne irgendein "Ich" und doch "ICH". Ich wusste sofort: "Das bin ich." Wie eine ultra-sauber polierte Glasscheibe, nur ohne Glas. Oder wie reinstes Wasser ohne Wasser. Bewusst, hellwach, völlig ruhig. Keine Form, keine Farbe, keine Verdichtung, nichts. Geist. Und ich wusste ebenfalls sofort: "Ich bin lebendig". Dieses durchsichtige Glas ohne Glas war pures Leben. Kein Gewicht, keine Masse, nichts.

 

Nach kurzer "innerer Zeit" endete diese aufregende ICH-Erfahrung. Nach irdischer Zeit waren ungefähr 5 Minuten vergangen. Ich kann mich nicht erinnern, durch welchen Akt oder Vorgang diese Erfahrung beendet wurde. Sie hörte einfach auf und, schwupps, lag ich wieder auf meiner Liege in meinem Körper. Ein wenig verdattert, glücklich, lächelnd - und innerlich erneut verändert. Ich spürte sofort die Anwesenheit der Glasscheibe. Ich spürte sofort mein ICH. Genau wie nach der ersten AKE einige Elemente wie "eingebrannte Spuren" mir erinnerlich und bewusst blieben ("Ich bin ein geistiges Wesen. Ich bin schöpferisch.") blieb jetzt wie eingebrannt in mir: "Ich bin DAS." Mehr nicht: DAS. Diese komische, durchsichtige, raumlose, formlose, lebendige Geistigkeit oder Bewusstheit ...

 

Der Punkt ist nun: Als ich plötzlich wusste, "Ich bin DAS", ahnte ich auch sofort, wer ich nicht bin (!). Bis heute ist diese Spur lebendig in mir und prägt meine Bewusstheit. Ich begann zu begreifen, dass ich nicht "Carsten" bin, dass ich nie "Carsten" war. Ich begriff, dass ich kein "Mann" bin, kein "Mensch" - sondern DAS. Ich begriff, dass ich zu keinem Zeitpunkt meines irdischen Daseins das war, was ich glaubte zu sein, sondern stets und überall DAS. Nur bewusst war mir DAS nie. Jetzt war es mir bewusst und ist bis heute so geblieben.

 

Ausgestattet mit dieser eingebrannten ICH-Erfahrung war "der Rest" nicht mehr sehr schwer für mich. Dennoch brauchte ich einige Jahre, um einige lose Gedankenstränge zu einem stimmigen Gesamtbild zu verknüpfen. Der "Hinderungsgrund" waren die immer noch in mir lebendigen Glaubenssätze über mich und die Welt. Ich war mir selbst im Wege, deshalb brauchte ich eine Weile. Das neue Bild war schon da. Schwer wurde für mich, mein altes Bild zu korrigieren und teilweise zu entsorgen. Hinzu kam: Damals lag der Schwerpunkt meiner Bewusstheit noch im aktuellen "Ich", nicht im "ICH". Und ich versuchte natürlich, als dieses "Ich" mein Weltbild neu zu ordnen. Wie dem auch sei, allmählich wurde mir vieles klarer, und ich fand immer mehr Antworten auf bislang unbeantwortete Fragen. Natürlich verband ich meine Selbsterfahrungen aus den beiden AKEs, aus der "schöpferischen Diamant-" und der "ICH-BIN-DAS"-Erfahrung. Das von mir erzeugte Ergebnis nenne ich IBANETIK: "Botschaft vom geistigen ICH, das sich selbst aktiv als wahrnehmend und erzeugend bemerken kann". In diesem Satz habe ich beide AKE-Erfahrungen verdichtet.  

 

DAS erzeugt mich - ICH erzeuge meine Ichs.

Was ich also meine mit "Erzeugung geht vor Ich", sollte jetzt schon erkennbar sein. Alle meine irdischen Ich-bin-Carsten-Identitäten waren und sind meine Erzeugnisse. Allein die überprüfbare Tatsache, dass unser Ich (oder "Ego") sich verändern kann und schon viele Male verändert hat, zeigt uns, dass wir es hier mit einem Konstrukt zu tun haben. Doch im krassen Unterschied zu einigen anderen spirituellen Botschaften verstehe ich diese vielen erzeugten Iche nicht als "Illusion" oder als bedeutungslos oder als Behinderung auf dem Weg ins Glück. Ich werde niemals empfehlen, das Ich abzulegen, aufzulösen oder loszuwerden. Im Gegenteil: Ich empfehle, es BEWUSSTER zu erschaffen und zu nutzen!

 

Diese Empfehlung mutet wie das Gegenteil dessen an, was mir in der zweiten AKE passierte. Dort "starb" ja mein aktuelles Ich - jedenfalls war das meine bewusste Absicht. Ich wollte mich "loswerden". Ergo müsste auch ich empfehlen: "Werde dein Ego los". Zumindest für den Versuch, eine andere Bewusstheit zu erleben, sollte ich diese Empfehlung aussprechen. Ich tue das aber nicht. Erstens bin ich mein damaliges Ich nicht losgeworden, zu keinem Zeitpunkt. Und zweitens war ich unmittelbar nach meiner AKE wieder dieses Ich, Gottseidank. Bitte beachte: In der Meditation beobachtete ich diese Gedanken: "Dich gibt es nicht. Versuche zu sterben. Lasse dich selbst los." Klingt das nicht so, als ob "jemand" zu mir sprechen würde, als ob mir eine Anweisung gegeben wurde? Richtig, und diese Anweisung hat - technisch formuliert - nicht mein damaliges Ich erzeugt, sondern mein ICH. Und erst, als mein damaliges Ich bejahte und die Erlaubnis erteilte, setzte der eigentliche Prozess der "Ablösung" ein. Doch was sich da löste, war nicht das Ich, sondern das ICH. Von der Auflösung meines damaligen Ichs kann nicht die Rede sein. Es blieb, was es war und wo es war. Nur der Schwerpunkt oder das Zentrum meiner Bewusstheit verlagerte sich mit dem sich ablösenden ICH vom Ich weg hinein in dieses ICH.

 

Ich lief fast 50 Jahre meines Lebens relativ IBA-unbewusst durch die Welt. Das Studium einschlägiger Texte hatte mich erahnen lassen, dass da noch mehr ist, ich hatte auch schon den "inneren Zeugen" oder "Beobachter" meditativ gestärkt - doch ich hatte keinen andere Selbsterfahrungen gemacht als die, die ein Ich so macht. Ich kannte DAS nicht. Ich kannte ICH nicht. Auch in der ersten "Diamant-AKE" hatte ich keine ICH-Erfahrung. Dort war es jeweils "Carsten", der mal auf dem Bett und mal innerhalb des Diamanten agierte. Dort erlebte "Carsten" sich selbst als schöpferisch, als geistig, als erzeugend und anders wahrnehmend - doch nicht als "ICH". Ich denke heute, dass die erste AKE mich "vorbereitete" auf die zweite (so wie die "rotbraune Wolke" mich auf die erste AKE vorbereitete). Die zweite AKE veränderte mein Wissen über "Identität" grundlegend - weil ich Identität nicht anders durchdachte, sondern anders erlebte.   

 

Heute agiere ich aus dieser ICH-Bewusstheit heraus, nicht immer, aber meistens. Sie ist innerhalb des Körpers blasser als in der AKE, "doch ICH bin da" (lacht). Und deshalb kann ich heute erfahrungsgestützt sagen, was ich früher nur denken konnte: Das ICH erschafft jede Ich-Identität. Heute ist es so, dass ich vollkommen absichtsvoll und bewusst an einem Tage in die Rollen oder Identitäten verschiedener "Carsten" schlüpfe. Wie ein "Schauspieler", doch das trifft es nicht ganz. Die bewusste Verbindung von "ICH-als-Ich" empfinde ich als aufrichtiger, verbundener und sehr viel enger als die Einnahme einer Schauspielrolle. Ich will sagen, dass die Beziehung von Erzeuger (ICH) und Erzeugnis (Ich) so eng ist, so "friedlich", so harmonisch und natürlich, dass man beide kaum trennen kann voneinander, kaum unterscheiden kann - exakt so, wie ich es fast 50 Jahre nicht konnte. Vielleicht gelingt es auch manchen Schauspielern, eine solch innige Verbindung mit ihrer Rolle einzunehmen, doch im allgemeinen glaube ich, dass diese Verbindung nicht so eng ist.

 

Der vielleicht wichtigste Unterschied zwischen angenommener Schauspiel-Identität und bewusst erzeugter und eingenommener Ich-Identität ist, dass der Schauspieler noch immer eine aktuelle Ich-Identität hat - und in dieser kann er sich angegriffen, beleidigt und verletzt fühlen. Kritisiert man die gespielte Rollenfigur, kann der Schauspieler vielleicht noch ruhig dastehen und sagen: "Richtig, die Rolle war schlecht geschrieben. Hat ja nichts mit mir zu tun. Ich habe sie dennoch gut gespielt." Doch sobald die Kritik "persönlich" wird, ist es vorbei mit der inneren Ruhe. Denn jetzt wird die aktuelle Ich-Identität angegriffen und zumeist wird es dann recht emotional. Der Schauspieler verteidigt sein "Gesicht", sein Selbstbild.

Im Unterschied dazu kann eine bewusst erzeugte und aktiv eingenommene Ich-Identität nicht attackiert werden von außen, wenn die erzeugende ICH-Bewusstheit hinreichend stabil ist. Denn wenn der Schwerpunkt der Bewusstheit im ICH liegt, ist man nicht mehr wirklich identisch mit dem aktuellen Ich. Wird dieses Ich dann beleidigt oder kritisiert, bleibt die fundamentale ICH-Identität sehr ruhig und gelassen, fast schon "unpersönlich". Je mehr sich aber der Schwerpunkt der eigenen Bewusstheit in das Ich hineinverlagert - je intensiver also die Ich-Identität wird -, desto "persönlicher" agiert man auch. Man nimmt die Dinge zunehmend persönlich. Diese Schwerpunktverlagerung geschieht sehr schnell und in ungeübtem Zustand bemerkt man sie kaum. Mir passierte das in den Jahren nach beiden AKEs immer wieder, auch heute noch gelegentlich. Es ist dann so, als ob ich mein ICH "vergessen" würde.

 

Fast 50 Jahre IBA-Unbewusstheit in meinem Leben bedeutet nicht, dass ich in diesen Jahren mein "ICH" vergessen hatte - ich kannte es ja gar nicht. Was du nicht kennst, kannst du auch nicht vergessen. Das eben bedeutet Unbewusstheit. Heute weiß ich natürlich, dass es die ganze Zeit anwesend war, in mir, von Geburt an. Zu keiner Zeit lebte ich ohne ICH - nur die Bewusstheit fehlte. Aus dem Studium vieler Nahtodberichte entnehme ich große Ähnlichkeiten zu meiner ICH-Erfahrung und deshalb glaube ich, dass dieses ICH auch schon vor meiner irdischen Geburt lebte und nach meinem irdischen Abschied voller Freude und Schöpferkraft weiterleben wird. Hier spreche ich aber nicht aus Erfahrung. Meine vorgeburtliche und nachtodliche Existenz als ICH sind von mir konstruierte Vorstellungen, die extrem gut in mein größeres Bild passen.

 

Heute lebe ich zu 95 % meine Tage mit Freude, mit innerer Ruhe und Gelassenheit, mit viel Humor und selbst-ironischem Witz (Ich mache täglich Witze über mich, auf meine Kosten). Anders gesagt: ICH nehme mein Ich nicht allzu ernst (grins). So weit ich dies beurteilen kann, bin ich geistig-seelisch-psychisch ziemlich gesund; ebenso mein Körper. Für mich hat es sich gelohnt, ein ICH werden zu dürfen. Ich würde es jederzeit wieder tun.   

 

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Im nächsten "Kapitel 6: Wenn ich meine Gefühle verursache, kannst du sie nicht verursacht haben" möchte ich ein wenig "therapeutischer" werden. Es geht dort um unsere Gefühle und darum, wie sie entstehen und wie sie verändert werden können. Dieses Kapitel ist für Menschen, die leiden oder glauben, psychische Probleme zu haben, vielleicht das interessanteste von allen. Alle bisherigen Kapitel waren aus meiner Sicht nötig, um das Verständnis von Kapitel 6 zu erleichtern. Hier ein erster therapeutischer Vorgeschmack: "Wende einmal obigen Kapitel-Satz. Sage ihn in Du-Sprache."