Die IBA-Botschaft


Statt eines Vorwortes - was ich hier nicht erzählen möchte ...

"Ich bin als geistige Wesenheit ein multidimensionales Wesen. Ich agiere außerhalb der irdischen Zeit und erfahre nicht nur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig, sondern auch wahrscheinliche Welten. Wahrscheinliche Welten sind Abfolgen von Ereignissen, die geistig schon erschaffen sind, durch erzeugte Aktionen aber nicht erlebt, nicht "realisiert" werden. Ich erfahre mich selbst durch diejenigen Persönlichkeiten, die ich erschaffen habe und die ich in vielen verschiedenen Welten agieren lasse. Eine lineare, chronologische Abfolge von irdischen Reinkarnationen existiert nicht in meiner Bewusstheit. Ich sammle Erfahrungen außerhalb der irdischen Zeitlichkeit in vielen wahrscheinlichen Welten mit vielen wahrscheinlichen Ereignissen durch die vielen von mir erschaffenen Ich-Identitäten oder Persönlichkeiten.

Irdische Ereignisse, Lebensgeschichten und Erfahrungen in der Materie-Raum-Zeit-Dimension werden von mir absichtsvoll gemeinsam mit vielen anderen multidimensionalen Wesenheiten geistig erschaffen und koordiniert. Bewusstsein erschafft Materie, nicht andersherum. Der irdische Zufall ist ein komponiertes, koordiniertes, hochkreatives und gewolltes Ereignis. Energie ist geistig und selbstbewusst und Materie ist eine ihrer äußeren Formen. Irdische Krankheiten, Unfälle, Gewalttaten und andere Schicksalsschläge sind geistig koordinierte Raum-Zeit-Materie-Erfahrungen mit dem Ziel, die schöpferische Kreativität besser beherrschen zu lernen. Was auf Erden wie ein schreckliches Ereignis anmutet, ist bei mir eine wertvolle Erfahrung. Besser ist in meiner Bewusstheit jede neue Selbsterfahrung immer dann, wenn sie nicht nur meine eigene Schöpferkraft vergrößert, sondern zugleich die aller anderen beteiligten Wesenheiten. Leiden und Schrecken und Ängste verringern die gemeinsamen Schöpferkräfte - Freude und Aktivität und Miteinander vergrößern sie. Die Liebe ist nicht unser höchster Maßstab, denn die Liebe akzeptiert das Leiden wie die Freude, den Schrecken wie die Aktivität, die Angst wie das Miteinander. Wir korrigieren unsere gemeinsamen Schöpfungen immer dann, wenn wir erleben, dass sie zu Leid und Schrecken und Angst führen. Unser höchster Maßstab ist das bessere Verständnis unserer gigantischen Schöpferkräfte. Dies ist das oberste Ethos eines göttlichen, schöpferischen und kreativen Multiversums in jeder bewussten Entität, in allen Universen und Dimensionen.

 

Die Gottheit, wie sie sich mir gezeigt hat, erfährt sich selbst nur durch Erfahrung, in unvorstellbar vielen Dimensionen, Welten, Ereignissen und Wesenheiten. Sie erzeugt permanent schöpferische Energie und entlässt diese in eigene schöpferische Freiheiten. So überrascht sie sich permanent selbst und staunt über die explosionsartige Vervielfältigung ihrer eigenen schöpferischen Kreativität. Sie wächst durch die trilliardenfachen Erfahrungen und Konstruktionen ihrer eigenen Energie in unfassbar vielen Dimensionen, Universen, Welten. Das Atom ist eine solche bewusste Wesenheit oder bewusste Einheit. Jede Pflanzenzelle und jede Körperzelle ist eine bewusste Sinfonie ko-agierenden Bewusstseins. Der menschliche Körper als Ganzes ist ein bewusst agierendes Orchester. Es gibt keinen Tod, nur die Trennung des Bewusstseins von der dimensionalen Form und seine sofortige Neuausrichtung. Wir alle sind die schöpferischen Kinder einer schöpferischen Gottheit. Das Ethos der Gottheit ist nicht die Verbreitung von Liebe, sondern ihr schöpferisches Selbsterleben. Sie will sich selbst nicht liebend bemerken, weil sie dies ohnehin nicht vermeiden kann. Sie will sich schöpferisch bemerken. Die Gottheit hat nicht die Absicht, ihre Liebe auszudehnen. Sie IST Liebe und wo die Gottheit ist, ist automatisch auch Liebe. Die Gottheit ist überall. Sie IST alles. Sie ist nirgendwo nicht. Ihre Absicht gilt nicht ihrer Liebe, sondern ihrer Schöpferkraft. So auch wir, so auch ich und du." 

   

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Das ist, was ich hier nicht erzählen, nicht weiter beschreiben, nicht verständlicher machen will. In meiner Botschaft von der erzeugenden ICH-Aktivität werde ich nicht eingehen auf "Multidimensionalität", werde ich nicht eingehen auf die "Gleichzeitigkeit aller Zeiten", auf "parallele Existenzen", auf "wahrscheinliche Realitäten". Warum nicht? Nun, ich habe zwei sehr gute Gründe für meine Zurückhaltung: 

 

Erstens würde meine Botschaft für mich selbst und wohl auch für die meisten Menschen unverständlich, zu komplex und damit nicht praktikabel werden. Zweitens, und das ist für mich der wichtigere Grund, habe ich viele der oben beschriebenen Erfahrungen nicht gemacht - ich bin allenfalls in ihre Nähe gekommen. Was ich oben beschreibe, sind eindeutig meine Konstruktionen, meine Ableitungen, Annahmen, Verdichtungen und geahnten Vermutungen, von mir "gemalt" auf der lebendigen Leinwand meiner außerkörperlichen spirituellen Selbsterfahrungen und meiner bisherigen Lebenserfahrungen. Diese Erfahrungen ermöglichen es mir, dieses größere Bild zu erzeugen; innerhalb dieses Bildes erscheinen sie mir stimmig, voller Sinn und passend eingebettet zu sein. Es ist, als ob meine außerkörperlichen Selbsterfahrungen mich mit sanfter Hand zu diesem größeren Bild führen wollten ...

 

Du bist ein großartiges schöpferisches Wesen.

Die IBANETIK-Botschaft, die ich hier entfalte, ist einige Nummern "kleiner". Sie soll einigermaßen verständlich und praktikabel sein, soll ganz lebenspraktisch genutzt werden können. Ich versuche sie so zu formulieren, dass sie "überprüfbar" ist für diejenigen Menschen, die noch keine außerkörperlichen Selbsterfahrungen hatten.

  • Ob du deine Gedanken erzeugst oder nicht, ist überprüfbar und kann zu deiner menschlichen Erfahrung gemacht werden.
  • Ob deine Wahrnehmung "rein" oder "subjektiv gefärbt" ist, kann von dir überprüft werden.
  • Ob du deine Gefühle - und hier insbesondere die leidvollen - selbst erzeugst oder ob sie "von außen" verursacht werden, kann überprüft werden.
  • Ob du ein ohnmächtiges Opfer deiner leidvollen Vergangenheit oder deiner gegenwärtigen Konstruktionen über deine Vergangenheit bist, kannst du überprüfen.
  • Wer "überprüft", muss nicht mehr glauben, nicht mehr für-wahr-halten, sondern kann "wissen", kann eigenen Erfahrungen folgen.

Dagegen sind "Multidimensionalität" und "Außerzeitlichkeit" nichts, was wir innerhalb des Körpers überprüfen könnten. An mehreren Orten gleichzeitig zu existieren oder zwei Identitäten gleichzeitig einnehmen zu können, dürfte ebenfalls kaum möglich sein (vielleicht in luziden Träumen). In zwei Körpern gleichzeitig lebendig zu sein, bewusst und fühlend, in einem irdischen Körper und in einem "geistigen" Körper, und jederzeit zwischen beiden Körpern wechseln, quasi hin- und herspringen zu können, kann ohne AKE oder NTE einfach nicht überprüft werden. Ich erlebte dies. Beobachten zu können, wie sich die eigenen Gedanken und Gefühle als wahrnehmbare "Figuren" oder "Formen" oder "Töne" oder "Farben" vor dir ausbreiten und wie sie das sonstige Umfeld verändern, weil "dort" alles miteinander wechselwirkt, kann auf Erden allenfalls erahnt und stark abgeschwächt erlebt werden. Ich erlebte es, unmittelbar, direkt, sofort, vor meiner Nase. Deshalb glaube ich, dass es eine gute Idee ist, wenn ich in meiner IBANETIK-Botschaft die nicht-überprüfbaren Elemente geringer gewichte und die tatsächlich überprüfbaren Elemente umfassender beschreibe.  

 

Bei der Fülle einander bedingender und miteinander verwobener Gedanken und Erfahrungen ist es nicht so leicht für mich, meine innere Fülle in Worte zu kleiden. Nicht nur die Worte, die ich auswähle, sondern auch diejenigen, die ich weglasse, sind naturgemäß das Resultat meiner Konstruktion. Ich habe stets das völlig zutreffende und unvermeidbare Gefühl, zugleich mit dem jeweils Gesagten viele damit verbundene Aspekte nicht zu sagen. Diese Auswahl, diese Reduktion auf Symbole, diese Verdichtung, dieser stets nur partielle Ausdruck hat ein sprachliches Konstrukt zur Folge, das nicht meiner Innerlichkeit entspricht. Es kommt mir so vor, als ob ich mit Schrift und Sprache nur ein "blasses Skelett" erschaffe, obwohl ich doch gerne eine reichhaltige Fülle zeigen möchte. Doch wie soll es anders besser gehen? Ich weiß es nicht. Vielleicht adelt ja der mutige Versuch, die Annäherung, das Herantasten ...    

 

Ich wurde von Mitgliedern des aktuellen IBA-Kreises ermutigt, "doch wieder zu schreiben und zu veröffentlichen". Ich hatte das eigentlich nicht mehr vor. Das Lesen von Texten führt nur selten zu wirkenden Effekten, allenfalls zu einer Anregung, einem Anstoß - mehr aber nicht. Ich lege mehr Wert auf die persönliche Zusammenarbeit, auf die helfende IBA-Intervention im direkten Gespräch. Dass ich nun doch wieder schreibe, habe ich so entschieden, weil ich mich selbst daran erinnerte, durch die Texte anderer Menschen "gelernt" zu haben. Noch heute lese ich sehr gerne und sehr viel. Meine private Bibliothek ist voller Bücher über Religion, Quantenphysik, Buddhismus, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Psychologie und dergleichen mehr. Und so dachte ich schließlich: "Wenn Texte dir geholfen haben auf deinem Wege, dann erkenne, dass vielleicht auch deine Texte anderen Menschen eine Hilfe sein können auf ihrem Weg."

 

Deshalb veröffentliche ich meine IBA-Botschaft hier in 10 Kapiteln für jeden frei zugänglich und kostenfrei. Ich dachte auch kurz daran, sie nur im exklusiven Mitgliederbereich zugänglich zu machen, verwarf diesen Gedanken dann aber zu Gunsten einer allgemeinen Zugänglichkeit. Viele weitere Texte (etwa die "IBA-Impulstexte") werde ich ausschließlich im Mitgliederbereich veröffentlichen. Sie sind deutlich kürzer (4-8 Seiten), befassen sich mit speziellen Themen (etwa "Was Jesus und Buddha nicht sagten") und gehen auf aktuelle Ereignisse ein. Vor allem aber setzen sie eine selbst-überprüfte und erlebte IBA-Bewusstheit voraus, sind also keine Grundlagentexte mehr, sondern Impulsbotschaften für Menschen, die ihre erzeugende Kraft bereits bewusst nutzen. Dann gibt es noch den E-Mail-Verteiler für alle IBA-Mitglieder mit kurzen Nachrichten, persönlichen Hinweisen und spontanen Anmerkungen. Alles in allem also eine doch recht üppige Schreibleistung ...

 

Ich glaube nicht, dass der Mensch durch Lesen "lernt". Ich lernte stets durch eigenes Denken und Nachdenken, vor allem aber durch erlebte Selbsterfahrungen. Texte machen mir stets Angebote, doch bitte schön mal über dieses oder jenes nachzudenken, mehr jedoch nicht. In gewisser Weise "lehren" sie mich nicht - ich lehre mich selbst, bin mir selbst Lehrer und Schüler zugleich. Dies ist auch, was ich für dich erhoffe: Mögen meine Texte für dich ein Angebot zum Nachdenken sein und möge deine Denken dich dann zu neuen und wertvollen Selbsterfahrungen führen. Mögest du dich und deine vielen Erzeugnisse lieben lernen!

 

Mit Dank.

 

ICH-als-Carsten Rachow