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Von der Schuld zum Wert

 Vom Tempel zu Jesus zu Marx zum wertvollen Menschen

 Vom Opfer zur Arbeit zum Einkommen zum

 

unantastbaren Lebensgeld

 

 

„Die tiefere geistige Trennlinie zwischen politischen Parteien

 verläuft nicht zwischen ‚rechts‘ und ‚links‘.

 Sie verläuft zwischen Schuld und Wert.“

 (Carsten Rachow)

 


Ein Mensch wird geboren, irgendwo. Von Geburt an wohnt ihm eine eigene "Würde" oder ein unsichtbarer Wert inne. Dieser Wert, so verkündeten Repräsentanten der Menschheit am 10.12.1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ("UN-Charta"), sei bei allen Menschen gleich. 

 

Gleichwertigkeit ist nicht Gleichheit. Wir alle sind erkennbar verschieden, haben andere Neigungen und Talente, andere Start- und Lebensbedingungen, andere Schicksale, Lebenswege und Erfahrungen. Wir sind ungleich - doch stets und überall sind wir gleichen Wertes. Wir sind voller Gleichwertigkeit.

 

Nun stellen wir uns einmal vor, unser neugeborener Mensch wächst auf unserem Planeten langsam auf, und als er das 16. Lebensjahr erreicht hat, kommen einige Erwachsene zu ihm und sagen:

"Wir wollen dich darüber informieren, dass auch für dich ab deinem 18. Lebensjahr andere Regeln gelten werden. Wie du vielleicht schon gehört hast, haben wir Menschen vor langer Zeit kollektiv beschlossen, dass der freie Zugang zur Atemluft ab dem 18. Lebensjahr an bestimmte Bedingungen gekoppelt ist. Du wirst also nur noch 2 Jahre lang frei atmen können. Dann aber bekommst du nur dann deine Atemluft, wenn du entweder als luftwürdig angesehen wirst oder wenn du fleißig arbeiten gehst."

 

Eine völlig irre Geschichte, nicht wahr? Niemand würde auf die Schnapsidee kommen und den freien Zugang zur Atemluft an Bedingungen knüpfen. Niemand würde die Atemluft portionieren oder zuteilen wollen. Niemand würde sie an deinen "Arbeitswert" oder an deine "Luftwürdigkeit" koppeln. Seltsamerweise sind wir beim Geld auf genau diese Idee gekommen ...

 

Unser modernes Geld durchdringt nahezu alle Lebensbereiche. Ohne Atemluft und ohne Blutfluß kann der Mensch nicht leben - und wenn er vom steten Zufluss an Geldmitteln abgeschnitten ist, kann er ebenso kaum leben. Die wichtigsten Bedingungen, an die wir Menschen den steten Zufluss von Geldmitteln gekoppelt haben, lauten: Kreditwürdigkeit und Arbeit.

 

Wer diese beiden Bedingungen - aus welchen Gründen auch immer - nicht hinreichend erfüllt, wird sich manchmal wünschen, doch besser nicht geboren worden zu sein. Ich will dies ändern. Ich will unsere kollektive Bewusstheit für einen neuen Gedanken öffnen, für eine neue Idee gewinnen: Ich will, dass wir gemeinsam ein neues Geldsystem erschaffen. In Ruhe und Gelassenheit, ohne Gewalt und Revolutionen, in demokratischen Prozessen.

 

Am Ende soll aus diesem neuen Geldsystem etwas fließen, was ich in Anlehnung an die Gleichwertigkeit aller Menschen und an die unantastbare Menschenwürde "das unantastbare Lebensgeld" nenne.

 

Auf meiner Homepage werde ich nach und nach die geistigen Grundlagen eines solchen Lebensgeldes beschreiben. Geistig kann es als symbolischer, monetarisierter Ausdruck des inneren Menschenwertes begriffen werden, als Sichtbarmachung des Unsichtbaren. Ich werde zeigen, dass sich das unantastbare Lebensgeld sowohl geldpolitisch als auch ökonomisch mit demokratischen Prozessen und ohne größere gesellschaftliche Verwerfungen einführen lässt, wenn wir unsere Herzen und unseren Geist für einen einzigen neuen Gedanken öffnen. Dieser neue Gedanke verändert sofort die Gestaltung unseres Geldsystems. Er lautet:

 

"Lasst uns Geld erschaffen,

nicht nur in der Form einer zu tilgenden Schuld,

nicht nur in der Form des verzinsten Kredits,

sondern auch als pulsierenden Wert,

als lebenslang abrufbares Wertguthaben."

 

 

 

Carsten Rachow

Frankfurt am Main,

im November 2018